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AGEZ unterstützt politischen Konsens für EU-weite
Einführung einer Kerosinsteuer, vermisst aber Zweckbindung für Ökologie
und Entwicklung -
Finanzmittel für globale Armutsbekämpfung verwenden
Wien, 7. März 2007 – Die in der AGEZ zusammengeschlossenen
entwicklungspolitischen NGOs begrüßen den breiten politischen Konsens in
Österreich für die EU-weite Einführung einer Kerosinsteuer auf
Flugzeugtreibstoffe, für deren Einführung sich Finanzminister Molterer
beim nächsten EU-Gipfeltreffen einsetzen will.
Die NGOs vermissen in der öffentlichen Diskussion allerdings den
Verwendungszweck: „Die damit lukrierten Mittel sind zu einem großen Teil
für die Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere für soziale und
ökologische Projekte, zu verwenden. Insbesondere Menschen in den armen
Ländern sind von den Auswirkungen der Klimaveränderungen betroffen, so
AGEZ-Geschäftsführerin Elfriede Schachner. Bereits die im letzten Jahr
einstimmig im Nationalrat erfolgte Entschließung sieht vor, dass die
„Verwendung der lukrierten Mittel für den EU-Fonds und die
Entwicklungszusammenarbeit ausgewogen zu erfolgen hat“.
Seit langem propagieren die NGO die Erreichung der 0,7% des BNE für
Ausgaben der Entwicklungszusammenarbeit und setzen sich für alternative
Finanzierungsquellen wie die Besteuerung von Finanztransaktionen (Tobin
Tax) und Treibstoffen von Flugzeugen und Schiffen zur Finanzierung von
Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit ein. Diese Mittel sind dringend
notwendig, um die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen und
damit die weltweite Reduzierung der Armut zu schaffen.
Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag. Elfriede Schachner, AGEZ-Geschäftsführerin
Tel: 01/317 40 16 oder 0699 107 66 216;
www.agez.at
Druckversion (pdf): http://www.oneworld.at/agez/PA-Kerosinsteuer.pdf
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