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Netzwerk Soziale Verantwortung: Neue
CSR-Perspektive aus der Zivilgesellschaft |
Auch das Bundesministerium für Soziales und
Konsumentenschutz unterstützt ganzheitlichen Zugang zur
Unternehmensverantwortung
Das Gespräch mit Unternehmen suchen
Das Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe), eine Plattform von NGOs und
ArbeitnehmerInnenvertretungen, wird am 30.Mai 2007 erstmals am
Österreichischen CSR-Tag teilnehmen. In diesem Rahmen wird das Netzwerk am
"Marktplatz Gute Geschäfte" das direkte Gespräch mit Unternehmen suchen,
um über die vielfältigen Zugänge zum Thema Corporate Social Responsibility
(CSR) zu sprechen. "Die Erfahrungen unserer Mitgliedsorganisationen
zeigen, dass das Know-how von NGOs und der Input der ArbeitnehmerInnen bei
Unternehmen auf offene Ohren stoßen und zum Teil aktiv nachgefragt werden.
Wir möchten diesen Austausch fördern und intensivieren", erklärt
Geschäftsführerin Claudia Saller die Motivation für die Teilnahme am
"Marktplatz Gute Geschäfte".
CSR ist mehr als ein Wohltätigkeitsprojekt
CSR bedeutet für das Netzwerk Soziale Verantwortung "transparente, sozial,
ökonomisch und ökologisch nachhaltige und diskriminierungsfreie
Unternehmensführung". Darüber hinaus müssen betroffene Interessensgruppen
(ArbeitnehmerInnen, KundInnen, AnrainerInnen, LieferantInnen, etc.) mit
einbezogen werden, wenn die Implementierung von CSR-Maßnahmen glaubwürdig
und nachhaltig sein soll. Dieser Perspektive fühlt sich nun auch das
Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz (BMSK) verpflichtet,
das kürzlich selbst Mitglied des Netzwerkes geworden ist. "Diese
Mitgliedschaft ist ein wichtiges Signal dafür, dass die Politik auch jene
Aspekte der Unternehmensverantwortung ernst nimmt, die beim Thema CSR
nicht immer automatisch mitgedacht werden: Von den Produktionsbedingungen
in ausländischen Zulieferbetrieben über den Umweltschutz bis hin zum
KonsumentInnenschutz oder zur Einhaltung grundlegender Arbeits- und
Menschenrechte", freut sich Geschäftsführerin Saller.
Ein eigener Indikatorenkatalog
Ein zentrales Projekt des Netzwerks Soziale Verantwortung (NeSoVe) ist die
Erstellung eines Indikatorenkataloges zur sozialen Verantwortung. Mit dem
Indikatorenkatalog bietet NeSoVe einen Bewertungsraster für Organisationen
als Gradmesser für ihre soziale Verantwortung. Er soll den Organisationen
als Orientierungsrahmen für deren sozial verantwortliches Handeln dienen.
Eine ExpertInnengruppe des Netzwerks arbeitet derzeit an der Erstellung
des Kataloges.
Die Mitglieder des Netzwerks Soziale Verantwortung sind:
AGEZ - Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit, amnesty
international Österreich, Betriebsrat der Generali VIS Informatik GmbH,
CARE Österreich, Forum Kirche und Arbeit, Frauensolidarität, Gewerkschaft
der Chemiearbeiter, Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Gewerkschaft
Metall-Textil-Nahrung, Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier, Greenpeace CEE, HORIZONT3000, IFES - Institut für
empirische Sozialforschung, ksoe - Katholische Sozialakademie Österreichs,
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, ÖKOBÜRO, Österreichischer
Gewerkschaftsbund Österreichische Liga für Menschenrechte,
Personalvertretung Mobilkom Austria AG, Südwind Agentur, The World of NGOs,
Verbraucherrat am Österreichischen Normungsinstitut, World Vision
Österreich, ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, außerdem das
Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz (bmsk) sowie
CSR-interessierte Einzelpersonen der Zivilgesellschaft.
Rückfragehinweis:
Mag.a Claudia Saller, Netzwerk Soziale Verantwortung
Luftbadgasse 14-16, 1060 Wien
Tel: 01-929 1399 13, Mobil: 0699-103 63 111
mailto:claudia.saller@sozialeverantwortung.at
http://www.sozialeverantwortung.at
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