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Nullkommasieben Kampagne
Die nullkommasieben Kampagne wurde von entwicklungspolitischen NGOs 2003 ins Leben gerufen, um die Regierung an ihr 1970 gegebenes Versprechen zu erinnern, 0,7 Prozent des Bruttonationalprodukts für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen. Die Kampagne lief 2005 aus; die AGEZ vertritt das Anliegen weiterhin.


AGEZ-Stellungnahmen 1997 bis 2004


Presseaussendung: AGEZ-Resolution: Entwicklungspolitik stärken - Außenpolitik ist mehr als EU-Politik! (12.11.2004)
AGEZ-Jahrestagung 2004 drängt auf konsequente Umsetzung entwicklungspolitisch relevanter Ziele; Erwartungen an neue Außenministerin; OECD-Entwicklungshilfeausschuss gibt NGOs Rückenwind; Aufnahme neuer AGEZ-Mitglieder.


AGEZ-Position zur geplanten Reform der EU-Zuckermarktordnung (9.12.2004)
1) Ende der Exportsubventionen - Für eine Null-Export-Zuckermarktordnung der EU
2) Zugang der ärmsten Länder zu den EU-Märkten
3) Forcierung von sozialen und ökologischen Mindeststandards
4) Förderung einer nachhaltigen extensiven Landwirtschaft innerhalb der EU


AGEZ-Positionspapier zum Global Marshall Plan (3.11.2004)
Die AGEZ und die nullkommasieben Kampagne begrüßen den Global Marshall Plan, weil er ein ambitioniertes und umfassendes Programm für eine Welt ohne Armut darstellt. Er schlägt zusätzliche Finanzierungsinstrumente vor und fordert nachhaltiges Wirtschaften auf Basis von sozialen und ökologischen Mindestkriterien weltweit. Die AGEZ sieht jedoch auch erhebliche konzeptionelle Defizite. Zu deren Behebung fordert sie die AkteurInnen der Initiative auf, breiten Raum für eine echte Partnerschaft mit dem Süden (Regierungen und Zivilgesellschaft) in der konzeptionellen Arbeit und in der Implementierung vorzusehen und zu sichern. Ebenso fordert sie ein, der Situation und der Rolle der Frauen in der Analyse, der Konzeption und der Implementierung den adäquaten Stellenwert und Raum einzuräumen.


Presseaussendung: Grassers Budgetrede: Zeit der Ernte - auch für die Armen im Süden? (13.10.2004)
Viel Rhetorik - wenig Substanz: Entwicklungspolitische NGOs von geringfügiger Erhöhung des Entwicklungszusammenarbeitsbudget 2005 enttäuscht


Handlungsbedarf in Österreich: Strenge Kontrolle der europäischen Waffenexporte notwendig (30.9.2004)
55 europäische NGOs legen aufgrund der aktuellen Überarbeitung des EU-Verhaltenskodex für Waffenexporte einen Bericht mit zahlreichen Empfehlungen zur verbesserten Waffenexportkontrolle vor


Wie hoch ist der NGO-Anteil an der ODA wirklich? (14.9.2004)
In den Diskussionen der AGEZ mit Ministerien wird von Regierungsseite immer wieder angeführt, dass österreichische NGOs 50% der finanziellen Mittel der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit abwickeln und dieser Prozentsatz innerhalb der EU der höchste sei. Die AGEZ hält hingegen fest, dass der NGO-Anteil 50% der "bilateralen Projekt- und Programmhilfe" des BMaA ausmacht, aber der NGO-Anteil an der ODA, also an den gesamten gemeldeten Ausgaben für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit, bei rund 5-7% liegt.


Presseaussendung: Budgetverhandlungen 2005/06 - entwicklungspolitische NGOs fordern Mittelsteigerung zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele (7.9.2004)
Appell an die scheidende Außenministerin Ferrero-Waldner und an Finanzminister Grasser, den internationalen Verpflichtungen zur Reduktion der weltweiten Armut nachzukommen.


Presseaussendung: UNCTAD am Scheideweg (9.6.2004)
Nach dem Scheitern der WTO-Ministerkonferenz in Cancún richten sich die Hoffnungen zahlreicher Entwicklungsländer und Nichtregierungsorganisationen auf die UNCTAD XI, die vom 13 bis 18 Juni in Sao Paulo Brasilien stattfindet.


AGEZ-Position zur UNCTAD-Konferenz 13.-18.Juni 2004 (27.5.2004)
zu den Themen "40 Jahre UNCTAD" - Einschätzungen für Sao Paulo, gerechte Handelsbedingungen für den Süden (Situation im Rohstoffbereich, Auswirkungen von Freihandelszonen und Regionalisierung, Landwirtschaft); Finanzierung, Entschuldung, Armutsbekämpfung und Zukunftsperspektiven "Handel braucht Kontrolle - Veränderungen des Weltwirtschaftssystems und der UNCTAD.


Presseaussendung: Anlässlich der beginnenden Budgetverhandlungen fordern entwicklungspolitische NGOs deutliche Steigerung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (29.4.2004)
Mehr Transparenz für Doppelhaushalt 2005/2006 erforderlich.


Qualitätskriterien für Entwicklungszusammenarbeit (21.4.2004)
zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele


Presseaussendung: UN-Normen für menschenrechtliche Verantwortung von transnationalen Konzernen (1.4.2004)
Entwicklungspolitische NGOs fordern Schritt in Richtung größerer Verbindlichkeit auf internationaler Ebene


Forderungen der nullkommasieben Kampagne anlässlich der Budgetverhandlungen 2005/2006 (22.3.2004)
zur Erreichung von 0,33% des BNE für Entwicklungszusammenarbeit bis 2006 und 0,7% bis 2010.


Presseaussendung: Nullkommasieben Kampagne: Ein Euro pro Tag macht nicht satt! (2.3.2004)
Der Schauspieler Erwin Steinhauer unterstützt die Ziele der nullkommasieben Kampagne.


Norms on the responsibilities of transnational corporations and other business enterprises with regard to human rights (17.2.2004)
Stellungnahme der AGEZ zum Entwurf E/CN4/Sub2/2003/12/Rev2 Economic Social and Cultural Rights der Unterkommission UN-CHR


Gemeinsame Erklärung zum DAC-Dokument "A Development Cooperation Lens on Terrorism Prevention: Key Enty Points for Action" (28.1.2004)
Am 11/12 Februar 2004 will der Entwicklungshilfe-Ausschuss DAC Development Assistance Commitee der OECD in Paris zusammentreten und dabei auch die Kriterien der statistischen Zurechnung von öffentlichen Entwicklungsgeldern überdenken Ein unscheinbarer und unveröffentlichter Punkt der Tagesordnung hat es in sich Maßgebend für die Neu-Zurechnung von Entwicklungshilfe sollen nämlich nun auch die Aufwendungen von Anti-Terror-Maßnahmen gemäß einer im April vorigen Jahres beschlossenen Leitlinie sein NGOs sprechen sich EU-weit entschieden gegen die Einrechnung von Maßnahmen der Terrorbekämpfung in die Entwicklungszusammenarbeit aus


Stellungnahme zur Ratifizierung des Internationalen Vertrags über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (ITPGR) (8.1.2004)
Der Vertrag zielt im Wesentlichen auf den erleichterten Zugang den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der für Landwirtschaft und Ernährung so wichtigen Nutzpflanzenvielfalt der Erde Ein erleichterter und möglichst freier das hießt nicht durch geistige Eigentumsrechte eingeschränkter Zugang zu pflanzengentischen Ressourcen bei gleichzeitiger gerechter Aufteilung der sich daraus ergebenden Vorteile stellen eine zeitgemäße Errungenschaft des neuen Vertrags dar Das Vorhaben der österreichischen Bundesregierung den ITPGR zu ratifizieren wird daher ausdrücklich begrüßt


Die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR)aus zivilgesellschaftlicher Perspektive (4.12.2003)
Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen, entwicklungspolitische, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen nehmen Stellung zum Leitbild von CSR-Austria Wissensgesellschaft


Presseaussendung: CSR-Leitbild für Unternehmen bringt Chancen, aber auch Gefahren (4.12.2003)
Zivilgesellschaft bewertet CSR-Leitbild


WSIS: UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (1.12.2003)
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und die Informations- und Wissensgesellschaft


Presseaussendung: Global Campaign for Education veröffentlicht Schulreport - AGEZ fordert höhere Ausgaben für Bildung in der "Dritten Welt" (18.11. 2003)
Österreich erreichte mit Platz 19 von 22 die Note "mangelhaft".
>> direkt zum Schulreport


Presseaussendung: Neuer AGEZ-Vorstand gewählt (13.11. 2003)


Jetzt komma´ auf nullsieben! Presseaussendung der nullkommasieben Kampagne (17.10. 2003)
Versprechungen der Bundesregierung noch immer nicht erfüllt! NGOs treten aktionistisch für Erhöhung der Entwicklungszusammenarbeit auf 0,7 Prozent des BNE ein.
>> Fotos vom aktionistischen Auftakt der nullkommasieben Kampagne!


Presseaussendung: Jetzt komma´ auf nullsieben! Start der nullkommasieben Kampagne am 17.10. 2003, dem Internationalen Tag der Armutsbeseitigung
1 Euro macht nicht satt! Bereits 1970 gegebene Versprechungen der österreichischen Bundesregierung sind noch immer nicht erfüllt. 40 Nichtregierungsorganisationen starten die nullkommasieben Kampagne!


NGOs: Wir machen den Unterschied! (1.10.2003)
Die Bedeutung der österreichischen NGOs in der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik


Corporate Social Responsibility (CSR)- Positionspapier der AGEZ (30.9.2003)
Heute sind 51 der 100 größten Wirtschaftseinheiten transnational agierende Unternehmen und keine Staaten. Sie üben großen Einfluss auf die Politik von Nationalstaaten aus, ohne über die entsprechende demokratische Legitimation und die notwendige Transparenz zu verfügen. Viele international tätigen Konzerne haben sich zur Verabschiedung von unternehmenseigenen Verhaltenskodizes entschlossen. Aus Sicht der entwicklungspolitischen NGOs ist besonders darauf zu achten, dass CSR-Bestrebungen gesetzliche Rahmenbedingungen nicht aushöhlen und verbindliche Regelungen nicht zurückgedrängt werden.


Presseaussendung: Entwicklungspolitische NGOs zum Scheitern der Ministerkonferenz in Cancún (15. September 2003)
"Die entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen begrüßen den Abbruch der Verhandlungen als zweitbeste Lösung: Es ist den ärmsten Ländern im Verbund mit den Schwellenländern zumindest gelungen, sich diesmal nicht von den Industriestaaten über den Tisch ziehen zu lassen, so die AGEZ-Geschäftsführein Elfriede Schachner.


AGEZ-Position Paper regarding WTO-Ministerial Conference in CANCÙN 2003 (9.9.2003)
Short Version/Summary in English


AGEZ unterstützt NGO-Stellungnahme zum Entwurf eines Bundesgesetzes über die Gleichbehandlung (GlBG) im Rahmen des Begutachtungsverfahrens (8.9.2003)
Mit dieser Stellungnahme zeigen NGOs Defizite im Regierungsentwurf des Gleichbehandlungsgesetzes auf und schlagen konkrete Änderungen/Ergänzungen vor. Das Papier ist auf der Homepage von ZARA abrufbar: www.zara.or.at


Presseaussendung: WTO-Ministerkonferenz in Cancún - eine Entwicklungsrunde? (3. September 2003)
Entwicklungspolitische NGOs fordern die Ausrichtung der Verhandlungen an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer.


Presseaussendung: Auslagerung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit an Agentur ADA (23. Juni 2003) 
NGOs begrüßen Erhöhung der EZA-Mittel für 2004, kritisieren aber fehlenden Dialog mit betroffenen AkteurInnen und unklaren Status der NGOs.


AGEZ-STELLUNGNAHME ZUR WTO-KONFERENZ IN CANCÙN 2003 (10. Juni 2003)


AGEZ-STELLUNGNAHME FÜR DAS BEGUTACHTUNGSVERFAHREN zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Bundesgesetz über die Entwicklungszusammenarbeit geändert wird (GZ 1055.18/0005e-I.2/2003) (21. Mai 2003)


Presseaussendung: Entwicklungspolitische NGOs fordern die Bundesregierung erneut zur besseren Dotierung der Entwicklungszusammenarbeit auf (9. April 2003) 
Die in der AGEZ zusammengeschlossenen Entwicklungs-NGOs fordern in ihrer Frühjahrstagung die Österreichische Bundesregierung eindringlich zur Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) auf. "Ohne eine massive Erhöhung ist die Erreichung der Milleniums-Entwicklungsziele - wie die Halbierung des Anteils der in Armut lebenden Menschen bis 2015 - nicht möglich", so der Vorsitzende Heribert Steinbauer.


Nichteinberufung des Entwicklungspolitischen Beirates der Kärntner Landesregierung seit 12. März 2001 und die sich daraus ergebende Nichtausbezahlung der für die Unterstützung kleiner Projekte der Entwicklungszusammenarbeit budgetierten  Mittel in Höhe von 72.700 Euro/Jahr. (8. April 2003)


Presseaussendung: Wer FAIR TRADE sagt,... kann sehr wohl gegen das GATS sein! (März 2003) 


Presseaussendung: Gegen Ausverkauf von Wasserversorgung
AGEZ unterstützt die STOPP GATS Kampagne (30. Jänner 2003) 
Die in der AGEZ zusammengeschlossenen 29 entwicklungspolitischen NGOs fordern die neue österreichische Bundesregierung dringend auf, im Rahmen des GATS (General Agreement on Trade on Services) das Recht auf sauberes und leistbares Trinkwasser für alle Menschen außer Streit zu stellen. 


Presseaussendung: Wo bleibt österreichische Außenpolitik in Koalitionsgesprächen?
NGOs erwarten von neuer Regierung eine qualitative und quantitative Verbesserung der österreichischen Entwicklungspolitik (30. Jänner 2003) 

Die in der AGEZ zusammengeschlossenen 29 entwicklungspolitischen NGOs fordern die neue Regierung zur qualitativen und quan-titativen Verbesserung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit auf. "Ös-terreich muss als eines der reichsten Länder in der kommenden Legislaturperiode verstärkt Verantwortung für die Nord-Süd-Politik übernehmen und Entwicklungs-politik als Aufgabe quer durch alle anderen Politikbereiche verankern", fordert AGEZ-Geschäftsführerin Elfriede Schachner. 


Presseaussendung: Start der österreichischen STOPP-GATS-Kampagne
AGEZ im breiten Bündnis von Organisationen gegen Ausverkauf öffentlicher 
Dienste in der WTO (15. November 2002)

Derzeit werden im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO weitreichende Verhandlungen - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - über die Liberalisierung des Dienstleistungshandels (GATS) geführt. Die AGEZ, der Dachverband der österreichischen NGOs der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit, unterstützt die STOPP GATS-Kampagne. 


Presseaussendung: Für eine nachhaltige Entwicklungspolitik Österreichs - AGEZ stellt ihre entwicklungspolitischen Zielsetzungen an neue Regierung vor (5. November 2002) 
Anlässlich der Nationalratswahl am 24. November legt die AGEZ, der Dachverband der österreichischen Nichtregierungsorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik, in der heutigen Pressekonferenz ihre entwicklungspolitischen Zielsetzungen an die zukünftige Regierung vor und präsentiert die Antworten der Parteien darauf. 


Für eine nachhaltige Entwicklungspolitik Österreichs (17. Oktober 2002)
Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit - AGEZ, der Dachverband von 29 österreichischen Nichtregierungsorganisationen der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit, erwartet, dass von der nächsten Regierung neue Akzente und Fortschritte in der Entwicklungspolitik gesetzt werden. Die AGEZ hat dazu 15 konkrete Zielbereiche formuliert, die - so der politische Wille vorhanden - in der kommenden Regierungserklärung bzw. in einem neuen Koalitionsabkommen aufgenommen werden können. 


Die AGEZ stellt vier Fragen zur Entwicklungspolitik an die Parteien anlässlich der Neuwahlen (17. Oktober 2002) 


Das LC-Dokument, in welchem grundlegende Positionen und konkrete Vorschläge der europäischen entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen zum laufenden Konvent enthalten sind, die von der österreichischen EU-Plattform und der AGEZ (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitik) unterstützt und mitgetragen werden. (September 2002) 


Der Bericht "Tackling Poverty" ("Armut bekämpfen"); verfasst vom britischen 
NGO-Netzwerk BOND wird in Österreich von der EU-Plattform und der AGEZ mitunterstützt. (September 2002)


Presseaussendung: NGOs: „Johannesburg-Gipfel als letzte Chance für Umwelt und Entwicklung" (20. August 2002)
Knapp vor ihrer Abreise zum Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg stellen die österreichischen NGO-VertreterInnen aus Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ihre Positionen, Erwartungen und ihr Arbeitsprogramm für Johannesburg vor. „Der Gipfel stellt die letzte Chance für Umwelt und Entwicklung dar“ so die Organisationen.


Presseaussendung: Kein Ausspielen von Notleidenden in Österreich gegen 
Notleidende in den ärmsten Ländern der Welt!
Österreichische Entwicklungs-NGOs gegen Vorschlag, Entwicklungshilfemittel für Hochwasserentschädigungen zu verwenden (15. August 2002) 

Die österreichischen entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen sprechen sich vehement gegen den Vorschlag von FP-Klubchef Westenthaler aus, die Mittel für Entwicklungshilfe und Auslandskatastrophen nun im Inland für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Österreicherinnen und Österreicher zu verwenden.


Die AGEZ unterstützt das Positionspapier der Christoffel-Blindenmission "Welt-Gipfeltreffen zur Nachhaltigen Entwicklung Johannesburg, 26. August bis 4. September 2002" Die Christoffel-Blindenmission ruft dazu auf, Menschen mit Behinderung einzubeziehen! (31. Juli 2002) 


Die AGEZ unterstützt den offenen Brief an die Obleute des Nationalratklubs "Regierungsvorlage für ein Bundesgesetz, mit dem das Fremdengesetz 1997, das Asylgesetz 1997 und das Ausländerbeschäftigungsgesetz geändert werden" (Juni 2002) 


Initiative Dialog Entwicklungspolitik - Diskussionspapier über die Zukunft der 
österreichischen Entwicklungspolitik von AGEZ, KOO und EU-Plattform (27. Juni 2002)


Presseaussendung: Geplante Agentur - Überlegungen im Bereich Entwicklungspolitik 
Österreichische NGOs eröffnen Debatte über strukturelle Neuordnung der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit (19. Juni 2002) 

Angesichts aktueller Entwicklungen stellen sich österreichische entwicklungspolitische NGOs (Nichtregierungsorganisationen) die Frage, wie Öster-reich in Zukunft sein Entwicklungszusammenarbeitsprogramm politisch, finanziell, organisatorisch und inhaltlich strukturieren will. 


Presseaussendung: Die EU-Entwicklungspolitik verfehlt ihr Ziel! (5. Juni 2002) 
"Wirksame Entwicklungspolitik muss sich auf die Verbesserung der Lebensbedingungen der am meisten von Armut betroffenen Menschen und Bevölkerungsgruppen konzentrieren - an diesem Ziel ist die EU in den letzten Jahren sichtlich vorbeigegangen" erklärt Robert Zeiner, Vorsitzender EU-Plattform österreichischer EntwicklungsNGOs in Zusammenhang mit der Präsentation des Berichtes "Armutsbekämpfung durch die EU".


Presseaussendung: Weltgipfel in Johannesburg: "Österreich muss letzte 100 Tage für Nachhaltigkeits-Politik nutzen." Aktion von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen: "Nachhaltigkeit! Keine Luftblasen!" (28. Mai 2002) 
Noch knapp 100 Tage bis zum Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg, gleichzeitig begann gestern in Bali die letzte Vorbereitungskonferenz. Aus diesem Anlass fordert die NGO-Plattform für Umwelt und Entwicklung mit einer Aktion vor dem Ministerrat eine Nachhaltigkeitsoffensive der österreichischen Politik. Die VerteterInnen der 43 in der Plattform zusammengeschlossenen Organisationen haben neben einem Banner mit dem Slogan "NACHHALTIGKEIT! KEINE LUFTBLASEN!" schwarze Luftballons dabei. 
 


CIVIL SOCIETY STATEMENT
JOHANNESBURG EARTH SUMMIT MUST AGREE THAT THE WORLD TRADE ORGANIZATION (WTO) RULES WILL RESPECT MULTILATERAL ENVIRONMENTAL AGREEMENTS (MEAs)
Signed by 156 organisations from 49 countries as of 24 May 2002


6 Maßnahmen für einen erfolgreichen Weg nach Johannesburg vorgelegt von der NGO-Plattform für Umwelt und Entwicklung (Mai 2002)


AGEZ Positionspapier zum FAO-Welternährungsgipfel im Juni 2002 in Rom (21. Mai 2002) 
>> Druckversion (pdf)


Die AGEZ hat gemeinsam mit 90 anderen europäischen Organisationen den Brief an EU-Kommissar Lamy und das Kommittee 133 bzgl. des Dienstleistungsabkommens (GATS) der WTO mitunterzeichnet und darin u.a. mehr Transparenz gefordert (6. Mai 2002)


Keine Patente auf Lebewesen und Saatgut
Internationaler Tag der Biodiversität am 22. Mai (21. Mai 2002) 

Anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität sprechen sich die in der AGEZ zusammengeschlossenen entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen gegen Patente auf Lebewesen und Saatgut und für eine Revidierung des TRIPS-Abkommens in der WTO (Abkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte auf geistiges Eigentum) aus.


Die AGEZ unterstützt die Kampagne gegen die Privatisierung von Wasser in Ghana                     (24. April 2002)


Presseaussendung: Sind Menschenrechte doch teilbar?
Entwicklungsorganisationen kritisieren die Entscheidung im Fall Omofuma (23. April 2002) 

Die AGEZ, der Dachverband von 29 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit, weist auf die Ungeheuerlichkeit der Tatsache hin, dass Menschenrechte an den Landesgrenzen ihre Gültigkeit verlieren.
 


AGEZ-Resolution der Vollversammlung vom 17. April 2002
Von Monterrey nach Johannesburg ... (18. April 2002) 

Die AGEZ-Mitgliedsorganisationen fordern nach der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung konkrete Initiativen Österreichs: 0,7% des BIP für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit bis 2010; Faires und transparentes Insolvenzverfahren; Devisentransaktionssteuer; Abgaben auf Globale Öffentliche Güter; Soziale und ökologische Mindeststandards.


Presseaussendung: Monterrey: Die großen Probleme bleiben ungelöst
Enttäuschung bei NGOs über Ausgang der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung              (22. März 2002)

Zwiespältige Reaktionen auf die Ergebnisse der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Monterrey, die heute beendet wird, bei den Vertreterinnen der österreichischen NGOs: Es wurden zwar mehr Entwicklungshilfegelder zugesagt als erwartet. Die großen strukturellen Probleme der Entwicklungsfinanzierung bleiben jedoch ungelöst.


European NGO Statement on Monterrey "Where is the international coalition against poverty? - European NGOs dissent from the Monterrey ‘Consensus’" von AGEZ mitunterzeichnet                (13. März 2002) 


Presseaussendung: UN-Konferenz in Mexiko: Letzte Chance für Entwicklung 
NGO-Kritik: „Österreichischer Regierung nimmt Armutsbekämpfung nicht wichtig" (
13. März 2002)
Im Vorfeld der großen UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Monterrey, Mexiko (18.-22. März) kritisieren NGOs die  Entwicklungspolitik der österreichischen Regierung. „Weder bei der eigenen Entwicklungshilfe noch auf dem internationalen Parkett werden Entwicklungshilfe und Armutsbekämpfung wichtig genommen“, beklagen Martina Neuwirth von der Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung (KOO) und Elfriede Schachner von der AGEZ, die beide als NGO-Vertreterinnen an der Konferenz in Monterrey teilnehmen werden.


Neues Entwicklungszusammenarbeits-Gesetz heute im Parlament verabschiedet                       (28. Februar 2002) 
Das vom österreichischen Parlament heute Nachmittag beschlossene Bundesgesetz über die Entwicklungszusammenarbeit ist eine längst fällige Modernisierung für die Arbeit für die so genannte Dritte Welt. Seit 1974 (aus diesem Jahr datiert das derzeit gültige Gesetz) hat sich vieles in der Arbeit für die internationale Solidarität verändert. ”Leider ist der Gesetzestext nicht nur positiv zu beurteilen. Offenbar hat man sich immer noch schwer getan, die wichtige Arbeit der Nichtregierungsorganisation (NGOs) für die Nord-Süd-Zusammenarbeit richtig einzuschätzen.


NGO-Plattform für Umwelt und Entwicklung fordert Koordinierungsstelle für Nachhaltigkeit mit politischem Mandat (22. Februar 2002) 
Ein halbes Jahr vor dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (Rio + 10) in Johannesburg nützt die NGO-Plattform für Umwelt und Entwicklung die heutige Veranstaltung “Voraus schauen. Zukunft bauen” in der Hofburg, um die verantwortlichen Politiker wiederum in die Pflicht zu nehmen. Die NGOs fordern erneut die Umsetzung eines bereits im Herbst an die relevanten Ministerien übergebenen Forderungskatalogs zur sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung.


Im Februar 2002 haben eine Vielzahl von entwicklungspolitischen Organisationen und Migrationsorganisationen, darunter die AGEZ, das Papier "INTEGRATION BEDEUTET: GLEICHE RECHTE UND CHANCEN UNABHÄNGIG VON DER STAATSANGEHÖRIGKEIT"unterzeichnet. 


Presseaussendung: “OHNE GELD KA MUSI” – Veranstaltung im Vorfeld der UN Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung (“Financing for Development”) - Österreichische NGOs diskutieren mit Vertretern von Ministerien und Nationalbank (26. Februar 2002)
Die erste UN-Konferenz, die sich ausschließlich mit Fragen der Entwicklungsfinanzierung beschäftigt, findet vom 18. bis 22. März 2002 in Monterrey, Mexiko, statt. Im Vorfeld fand gestern in Wien eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zwischen VertreterInnen der österreichischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Vertretern von Außen- und Finanzministerium sowie der Nationalbank statt. Trotz unüberbrückbarer Gegensätze bei der geforderten Höhe der Entwicklungshilfe kam man sich bei  Fragen der Verschuldung von Entwicklungsländern näher.


DIE AGEZ UNTERZEICHNET DIE PETITION "ZUR STÄRKUNG DES FAIREN HANDELS IN ÖSTERREICH" VON TRANSFAIR (30.1.2002)
Der Faire Handel (Fair Trade) erfuhr durch den Entschließungsantrag des Europaparlamentes zum Fairen Handel vom 26. Mai 1998 (A4-0198/98 vom 26. Mai 1998) und in Folge durch zahlreiche Aktivitäten österreichischer Entscheidungs-trägerInnen und Gremien (nicht zuletzt durch den österreichischen Nationalrat) eine zunehmende Bedeutung in der Entwicklungszusammenarbeit.
 


DIE AGEZ UNTERZEICHNET  APPEAL TO THE HEADS OF STATE AND GOVERNMENTS OF THE EUROPEAN UNION SUMMIT in Laeken / Belgium von 14.-15.12.2001: "EU-leaders gathering at Laeken must seize development agenda for peace" (10.12.2001) 


DIE AGEZ UNTERZEICHNET DIE ÖFFENTLICHE ERKLÄRUNG ÖSTERREICHISCHER NGOs FÜR EINE GLAUBWÜRDIGE WALD - UND HOLZZERTIFIZIERUNG (26.11.2001)
GEMÄSS DEN PRINZIPIEN UND KRITERIEN DES FOREST STEWARDSHIP COUNCILS


ZUR VIERTEN MINISTERKONFERENZ DER WELTHANDELSORGANISATION (WTO) VON 9. BIS 13. NOVEMBER IN QATAR (8. November 2001) 
Bei der am Freitag beginnenden 4. Ministerkonferenz der WTO ( 9.-13. November in Katar) werden neue Themen wie Investitionen und Wettbewerb auf der Tagesordnung stehen - ungeachtet der Gegenstimmen der Entwicklungsländer, die immerhin drei Viertel aller WTO-Mitglieder stellen.


Presseaussendung: RESOLUTION ZUM NEUEN EZA-GESETZ (7. November 2001) 
Die AGEZ begrüßt die engagierten Anstrengungen für ein neues Entwicklungszusammenarbeits-Gesetz, das die österreichische Entwicklungspolitik und ihre Anliegen stärken soll. Die NGOs haben sich in die Verhandlungen eingebracht und einige ihrer Veränderungsvorschläge haben im Gesetzestext Eingang gefunden.


Presseaussendung: RESOLUTION ZU AFGHANISTAN (7. November 2001) 
Die Terroranschläge vom 11. September in New York und Washington haben tausenden un- schuldigen Menschen das Leben gekostet. Eine weltweite Koalition gegen den Terrorismus war die Folge, aber auch Militarismus sowie ein bedenklicher Umgang mit Grundlagen der Rechtsstaatlichkeit nahmen in vielen Staaten überhand. Der Krieg gegen Afghanistan und die Sorge des Einsatzes von biologischen Waffen führten zu weltweiter Unsicherheit und Angst. 


Presseaussendung: NEUER AGEZ-VORSTAND GEWÄHLT (7. November 2001) 
Mitgliederversammlung der AGEZ verabschiedete Resolutionen zu Afghanistan und zu neuem Entwicklungszusammenarbeits-Gesetz Aufnahme neuer Mitglieder: WWF Österreich und Jugend Eine Welt Don Bosco.


Zur UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung im März 2002 in Mexico
Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz legen Forderungskatalog vor (12. Oktober 2001)

Anlässlich der nächsten Sitzung des Vorbereitungskomitees zur UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung (Financing for Development/FfD) am kommenden Montag in New York hat die AGEZ gemeinsam mit den Zusammenschlüssen entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen in Deutschland (VENRO) und in der Schweiz (Swiss Coalition) einen Forderungskatalog vorgelegt. Die Organisationen drängen die internationale Staatengemeinschaft dazu, die nationalen Anstrengungen und weltweiten Initiativen für eine bessere Finanzierung von Entwicklung zu verstärken.

[Englische Fassung]


Presseaussendung zur UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung im März 2002 in Mexico - Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz legen Forderungskatalog vor (12. Oktober 2001)
Anlässlich der nächsten Sitzung des Vorbereitungskomitees zur UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung (Financing for Development/FfD) am kommenden Montag in New York hat die AGEZ gemeinsam mit den Zusammenschlüssen entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen in Deutschland (VENRO) und in der Schweiz (Swiss Coalition) einen Forderungskatalog vorgelegt. Die Organisationen drängen die internationale Staatengemeinschaft dazu, die nationalen Anstrengungen und weltweiten Initiativen für eine bessere Finanzierung von Entwicklung zu verstärken.


Presseaussendung: Die Spirale der Gewalt durchbrechen (28. September 2001)
Eine wirksame Bekämpfung des Terrorismus kann nicht auf militärischem Wege erfolgen. Die unterzeichnenden AkteurInnen der österreichischen Zivilgesellschaft verurteilen in aller Schärfe die Terroranschläge vom 11. September und teilen die fassungslose Bestürzung der US-Amerikanerinnen und Amerikaner. Wir trauern um die Opfer und erklären unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit ihren Angehörigen.


Unterschriftenaktion von FIAN (11. September 2001)
(Food First Information and Action Network)
"Unterstützungserklärung für einen Verhaltenskodex zum Recht auf Nahrung"
unterzeichnet von der AGEZ am 11. 9.2001

 


Presseaussendung: RIO +10 (12. Juli 2001)
41 führende Umwelt- und Entwicklungsorganisationen stellen ihren Forderungskatalog an die Regierung vor und präsentieren sich als "NGO-Plattform für Umwelt und Entwicklung", die sich zum Ziel gesetzt hat, die österreichische Regierung an ihre Verantwortung zu erinnern. Anlass ist die Nachfolgekonferenz des Weltgipfels für Umwelt und Entwicklung "Rio + 10", die genau in einem Jahr in Johannesburg stattfinden wird.


RIO +10 (12. Juli 2001)
41 führende Umwelt- und Entwicklungsorganisationen stellen ihren Forderungskatalog an die Regierung vor und präsentieren sich als "NGO-Plattform für Umwelt und Entwicklung", die sich zum Ziel gesetzt hat, die österreichische Regierung an ihre Verantwortung zu erinnern. Anlass ist die Nachfolgekonferenz des Weltgipfels für Umwelt und Entwicklung "Rio + 10", die genau in einem Jahr in Johannesburg stattfinden wird. Deutsche Fassung des Forderungskataloges

[Englische Fassung des Forderungskataloges]


UNDP-Bericht über die menschliche Entwicklung 2001 (12. Juli 2001)
Gentechnik wird das Problem des Hungers verschärfen anstatt es zu lösen.

Die unterzeichnenden NGOs der österreichischen Entwicklungspolitik bedauern in hohem Maß die mit dem neuesten Bericht des UNDP (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) veröffentlichte politische Fehleinschätzung des weltweiten Hungers.


Studienbeitragserstattungsverordnung (12. Juli 2001)
Das Hochschultaxengesetz 1972 (in Folge HTG) in neu beschlossener Fassung legt fest, daß die Erstattung von Studienbeiträgen "im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung auf Grund von Anträgen der Studierenden" zu erfolgen hat. Weiters handelt es sich hier um eine "Kann-Bestimmung", was bedeutet, daß auf die Erstattung "kein Rechtsanspruch" besteht.


Bildungsarbeit gesichert!  (28. Juni 2001)
Neues Gesetz über Entwicklungszusammenarbeit passierte den Ministerrat. 
"Ein Drittel am Weg zum Gipfel des neuen Gesetzes über Entwicklungszusammenarbeit ist positiv erledigt. Wir sehen in der Verankerung der entwicklungspolitischen Bildungs- und Kulturarbeit im Text einen wichtigen Fortschritt. Das Verständnis für die "Dritte Welt" ist nur über breite Bildungsarbeit und Bewußtseinsbildung in der Öffentlichkeit zu sichern", freut sich Heribert Steinbauer, Vorsitzender der AGEZ, des Dachverbands der österreichischen entwicklungspolitischen NGOs.


Rassismus betrifft uns alle (22. Juni 2001)
Im Vorfeld der Anfang September 2001 in Durban (Südafrika) stattfindenen "UNO-Weltkonferenz gegen Rassismus, rassische Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und vergleichbare Intoleranz" veranstalteten entwicklungspolitische NGOs gemeinsam mit Anti-Rassismus-Initiativen den Studientag "Anti-rassistische Perspektiven in der Entwicklungszusammenarbeit".


Entwurf neues EZA-Gesetz (13. Juni 2001)
Die AGEZ fordert seit langem eine Überarbeitung des derzeit geltenden Entwicklungshilfe-Gesetzes aus dem Jahr 1974. Gravierende Veränderungen in den Nord-Süd-Beziehungen, aber auch in der entwicklungspolitischen Landschaft Österreichs machen eine Neufassung notwendig. Ein richtungsweisendes Gesetz ist entscheidend, um die Leistungen Österreichs für besonders benachteiligte Menschen und Länder des Südens qualitativ und quantitativ zu erhöhen und deren Nachhaltigkeit sicherzustellen. Die wenig erfreulichen (finanziellen) Prognosen für die kommenden Jahre unterstreichen diese Dringlichkeit.

[Stellungnahme der AGEZ]  


EZA-Gesetz: schwere Enttäuschung (7. Juni 2001)
Anlässlich des neuen Entwurfs des Bundesgesetzes über die Entwicklungszusammenarbeit informierte die AGEZ, der Dachverband der entwicklungspolitischen NGOs, über einige ihrer Forderungen für ein richtungsweisendes Gesetz. Der Entwurf ist bis 15. Juni in der Begutachtungsphase und soll im Herbst im Parlament beschlossen werden.


Stellungnahme zum WTO-Dienstleistungsabkommen (GATS) (Mai 2001)
Die AGEZ unterzeichnete den Internationalen Aufruf "Stop the GATS Attack Now!" und setzte sich in den Begleitbriefen an österreichische EntscheidungsträgerInnen v.a. dafür ein: grundlegende öffentliche Dienstleistungen, insbesondere den Gesundheitsbereich, den Bildungssektor und den Bereich Wasser, nicht den WTO-Regeln zu unterstellen und forderte ein Moratorium der Dienstleistungsverhandlungen, bis die Auswirkungen für sämtliche (Entwicklungs)Länder genau untersucht sind. 


Für die Armen gegen Armut - die Option Österreichs gegenüber den ärmsten Ländern (11.5.2001)
Dritte UN-Konferenz zur Lage der "am wenigsten entwickelten Länder"
Von Österreich wird ein gezielter Einsatz zur Armutsbekämpfung bei der vom 14.-20. Mai in Brüssel stattfindenden UNO-Konferenz zur Lage der "am wenigsten entwickelten Länder" (Least Developed Countries - LDCs) erwartet, erinnern die entwicklungspolitischen Nicht-Regierungsorganisationen (NRO) der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ) an die wiederholten Versprechen einer starken österreichischen Partnerschaft mit der verarmten Bevölkerung in Afrika, Asien und Lateinamerika.


HIPC-Initiative (18.4.2001)
Die AGEZ begrüßt den vom Bundesministerium für Finanzen vorgelegten Entwurf über die Beteiligung Österreichs an der HIPC-Initiative (im Rahmen des bei der Internationalen Entwicklungsorganisation eingerichteten HIPC-Trust-Fund).


Österreich braucht eine "kreative" Entschuldungspolitik zur Armutsbekämpfung (5.4.2001)
"Wenn Armutsbekämpfung kein Lippenbekenntnis bleiben soll, braucht Österreich als Gläubigerland eine kreative Entschuldungspolitik, die nicht erst auf internationalen Zuruf die uneinbringbaren Schulden mit den Partnerländern im Süden einfach streicht, sondern in der Lage ist, im Zuge der Entschuldung, konstruktiv neue Chancen für die Ärmsten in den Schuldnerländern zu schaffen", stellt AGEZ-Vorsitzender Heribert Steinbauer fest.


Für ein weltoffenes und toleranteres Österreich (5.4.2001)
Mit großer Sorge beobachten die AGEZ-Mitgliedsorganisationen das Erstarken von Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus in unserer Gesellschaft. Diesen Entwicklungen muß mit aller Entschiedenheit Einhalt geboten werden. Als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) stehen wir für Toleranz und Verständigung. Unsere Arbeit mit PartnerInnen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa und in der eigenen Gesellschaft basiert auf einer grundsätzlichen Offenheit und dem Respekt gegenüber anderen Menschen und Kulturen.


Neues Entwicklungszusammenarbeits-Gesetz (5.4.2001)
Die österreichische Bundesregierung hat im Regierungsübereinkommen die Novellierung eines Bundesgesetzes zur Entwicklungszusammenarbeit festgehalten. Die AGEZ, die sich insbesondere 1991 und 1999 für ein neues Gesetz eingesetzt hat, begrüßt eine Überarbeitung des derzeit geltenden Entwicklungshilfe-Gesetzes aus dem Jahr 1974. Die AGEZ drängt darauf, aus Gründen der Transparenz, den neuen Gesetzestext-Entwurf möglichst rasch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein richtungsweisendes Gesetz ist entscheidend, um die Anstrengungen Österreichs für besonders benachteiligte Menschen und Länder des Südens nachhaltig zu verankern.


Harte Nuss Entwicklungszusammenarbeitsbudget (30.3.2001)
"Das reiche Österreich hat die Pflicht, den Armen in den Ländern des Südens zu helfen, die viel mehr für unser Leben hier einbringen, als wir glauben" stellt AGEZ-Vorsitzender Heribert Steinbauer fest. Die AGEZ (Dachverband der österreichischen entwicklungspolitischen NGOs) überreichte anlässlich der aktuellen Parlamentsdebatte zum Bundeshaushalt 2002 den vier entwicklungspolitischen SprecherInnen der Parlamentsparteien Kaffeebäumchen und fair gehandelten Kaffee aus Entwicklungsländern.


Rindfleisch für Hungernde (14.2.2001)
"Die Tragik besteht darin, daß wir in Österreich und Europa wegen der BSE-Krise Rindfleisch vernichten, während 800 Millionen Menschen weltweit hungern. Es ist nur zu verständlich, wenn der Ruf laut wird, es an die Armen dieser Welt zu verteilen. Obwohl es auf den ersten Blick plausibel klingt, ist der Vorschlag das Fleisch dorthin zu bringen, wo die Bevölkerung nicht genug zu essen hat, fast genauso problematisch, wie die Vernichtung."


"Reality of Aid"-Bericht ( 24.1.2001)
Erhöhung und Reform der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) sind nötig, so "Reality of Aid", ein kürzlich erschienener Bericht von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zur "Wirklichkeit der Hilfe" der OECD-Länder. Die AGEZ, der Dachverband von 29 NGOs der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit, zeichnet gemeinsam mit der ÖFSE für den Österreich-Teil des Berichts verantwortlich.


Tag der Armutsbekämpfung (17.Oktober 2000)
Noch nie wurde auf der Welt so viel Reichtum an Gütern und Dienstleistungen produziert. Trotzdem nimmt die Zahl der Armen, der Hungernden und der Arbeitslosen täglich zu. Trotzdem fordert die Armut jedes Jahr mehr Menschenleben als jeder Krieg bisher. 1,2 Milliarden Menschen leben in absoluter Armut, also von weniger als einem Dollar pro Tag. Die soziale Ungleichheit ist sowohl innerhalb als auch zwischen den Ländern gewachsen.


Welternährungstag (16. Oktober 2000)
Nach Angabe der FAO (UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft) leiden heute 828 Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung. Während in der westlichen Welt die Menschen von sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Gefäßkrankheiten betroffen sind, sterben in den Ländern des Südens jedes Jahr 18 Millionen Menschen an Hunger, davon täglich über 20.000 Kinder.


Tag der Landfrauen (15. Oktober 2000)
AGEZ fordert gemeinsam mit FIAN und ÖBV gendergerechte Agrarreformen in den Ländern des Südens.


Kinderrechte in der "Dritten Welt" (Oktober 2000)
UNICEF-Österreich erstellt im Hinblick auf den UN-Follow Up Gipfel 2001 einen Bericht zur Lage der Rechte der Kinder (mit Schwerpunkt auf Österreich) und ersuchte die AGEZ um einen Beitrag aus entwicklungspolitischer Sicht. 


Die Entwicklungszusammenarbeit von staatlichen Stellen des Nordens mit staatlichen Stellen des Südens (Oktober 2000)
In der öffentlichen Diskussion wird in Österreich von staatlicher Seite immer stärker darauf verwiesen, daß der Anteil der Programm- und Projekthilfe, der direkt über staatliche Stellen im Süden abgewickelt wird, zu gering sei. Dieser Anteil hat zwar in den letzten Jahren zugenommen, während die Mittel, für die die NGOs verantwortlich sind, abgenommen haben, aber dennoch ging er nie über 15% hinaus.


Positionspapier der AGEZ zur Diskussion über die WTO (Oktober 2000)
Basierend auf der These, freier Handel nütze der gesamten Menschheit, versucht die WTO freien Handel als Ziel per se durchzusetzen. Die These ist durch die Realität widerlegt: trotz oder wegen der Liberalisierung des Handels haben die beiden letzten Jahrzehnte global erheblich mehr WohlstandsverliererInnen als WohlstandsgewinnerInnen hervorgebracht; die Gewinner sind in erster Linie transnationale Konzerne des Nordens, die eindeutigen Verliererinnen sind Frauen des Globalen Südens.
[Text auf englisch]


Forderungen der Kampagne "Verbessern statt Verwässern"
(Kriegsmaterialgesetz) September 2000
vom Internationalen Versöhnungsbund Österreich werden von der AGEZ mitgetragen.

Wenn auch Sie die Kampagne mitunterstützen wollen, so schreiben Sie eine E-mail an den Versöhnungsbund.


Armutsbekämpfung à la Weltbank
AGEZ-Veranstaltung mit Weltbank Vizepräsident Mats Karlsson
Im Vorfeld der Jahrestagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds Ende September in Prag lud die AGEZ (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit), der Dachverband der österreichischen entwicklungspolitischen NGOs, zu einer Diskussion mit Mats Karlsson, dem Vizepräsidenten der Weltbank für External Affairs, ein.


Budgetsanierung
Fünf Jahre nach dem Kopenhagener Weltsozialgipfel, bei dem sich 117 Staats- und Regierungschefs darauf einigten, der Bekämpfung von Armut, Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung höchste politische Priorität einzuräumen, klafft zwischen Rhetorik und Realität ein tiefer Graben. Die Konferenz "Kopenhagen + 5", die am 26. Juni in Genf beginnt, muss eine traurige Bilanz ziehen, von den ehrgeizigen Zielen wurde bisher kaum etwas verwirklicht.


Änderung der Zeitungstarife
SpenderInnen in Österreich und Hilfsbedürftige in Entwicklungsländern werden durch die Änderung des Post-Zeitungsdienstes um 23 Millionen Schilling jährlich geschädigt", erklärt Norbert Pühringer, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ).


ENTWICKLUNGSHILFE ALS MASSSTAB FÜR HUMANISTISCHE WERTE
Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ)  anläßlich ihrer 22. Vollversammlung am 3. Februar 2000 zur gegenwärtigen Situation der Arbeit für die Dritte Welt.


Sozialstandards weltweit !
Eine Erklärung und Forderung der österreichischen Clean Clothes-Kampagne (CCK) und der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ).


Aktionstag Entwicklungspolitik
Anläßlich eines "Aktionstages Entwicklungspolitik", der heuer zum zweiten Mal abgehalten wurde, lud die AGEZ, die "ArbeitsGemeinschaft EntwicklungsZusammenarbeit", für den 23. September Abgeordnete der fünf Parlamentsparteien zu einem Hearing ins Parlament.


Brief an Bundesminister Mag. Karl Schlögl
Die AGEZ verlangt die Aufklärung der Umstände und Verantwortlichkeiten des Todes von Marcus Omafuwan aber auch, daß endlich ein Umdenken gegenüber AsylantInnen eingeleitet wird, damit in Zukunft ihre menschenwürdige Behandlung garantiert ist.


Unterstützungserklärung
Die finanziellen Mittel für die bilateralen Projekte der österreichischen Entwicklungshilfe sowie für Bildungsprojekte wurden in den letzten Jahren drastisch gekürzt (von 640 Mio. ÖS 1995 auf 473 Mio. ÖS 1997; Quelle Öfse), wodurch die Rahmenbedingungen für die Entwicklungs- zusammenarbeit immer schwieriger werden. Die Mitglieder der AGEZ, insbesondere die EWA sowie die entwicklungspolitische Plattform Salzburg (DKWE - Salzburg, Intersol, Südwindagentur, A3W) richten ein Forderungspaket an die österreichische Regierung.


Brief an Bundesminister Dr. Schüssel zu WTO
Die WTO startet im November 1999 eine neue Verhandlungsrunde und es ist zu befürchten, daß der zur Diskussion stehende Ausbau der Liberalisierung des Welthandels zulasten gerade jener gesellschaftlicher Gruppen in den Ländern des Südens geht, die PartnerInnen der Mitgliedsorganisationen der AGEZ (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit) sind.


Brasilien: Geerdet statt Bodenlos
Die AGEZ hat in ihrer Vollversammlung am 12. April 1999 beschlossen, den Aufruf der   Menschenrechtsorganisation FIAN und des brasilianischen Forums für Agrarreform  zu unterstützen


"INDIGENE VÖLKER UND ÖKOLOGIE"
ZUSAMMENFASSUNG DER KONFERENZ AUS PERSPEKTIVE ENTWICKLUNGSPOLITISCHER ORGANISATIONEN


Globale Partnerschaft für Arbeit
Die AGEZ (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit) will das Thema "ARBEIT" zum gemeinsamen Schwerpunktthema ihrer entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für 1998 und 1999 machen.


Die Position der AGEZ zum Multilateralen Investitionsabkommen (MAI)
Seit dem Frühjahr 1995 wird in der OECD über ein multilaterales Investitionsabkommen verhandelt. Erst vor wenigen Monaten gelangten die ersten Detailinformationen darüber an die Öffentlichkeit, seitdem wächst der Widerstand gegen dieses Abkommen.
Wien, 25. März 1998


Zweites Positionspapier der AGEZ zum Multilateralen Investitionsabkommen (MAI)
Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ) hat bereits am 25. März 1998 ein erstes Positionspapier zum MAI erstellt und dieses in der vorliegenden Form abgelehnt. Nachdem die Verhandlungen bei der OECD über das MAI im April 1998 zu keinem Ergebnis führten und zugleich die Kritik an diesem Vertrag stark zunahm, hat die österreichische Bundesregierung auch Repräsentanten der zivilen Gesellschaft eingeladen, Anmerkungen zum Vertragsentwurf bis Ende Juli einzubringen.
Wien, 8. Juli 1998


Zum Grünbuch der EU-Kommission über die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den AKP-Staaten
Wien, 26. Mai 1997