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Entwicklungspolitische Bildungsarbeit
gesichert! Neues Gesetz über
Entwicklungszusammenarbeit passierte den Ministerrat
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"Ein Drittel am Weg
zum Gipfel des neuen Gesetzes über Entwicklungszusammenarbeit ist positiv
erledigt. Wir sehen in der Verankerung der entwicklungspolitischen
Bildungs- und Kulturarbeit im Text einen wichtigen Fortschritt. Das Verständnis
für die "Dritte Welt" ist nur über breite Bildungsarbeit und
Bewußtseinsbildung in der Öffentlichkeit zu sichern", freut sich
Heribert Steinbauer, Vorsitzender der AGEZ, des Dachverbands der österreichischen
entwicklungspolitischen NGOs.
Die zwei noch offenen
Drittel der AGEZ-Forderungen für ein neues Gesetz betreffen die
Anerkennung der Rolle der NGOs und die Verankerung der gesicherten
Finanzierung. Wenn eine Festschreibung der schrittweisen Erhöhung der öffentlichen
Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit auf 0,7 Prozent des BIP bis zum
Jahr 2010 – wie es von den in der AGEZ vertretenen NGOs gefordert wird
– im Rahmen des neuen Gesetzes nicht möglich sein sollte, müssen
andere Wege gefunden werden.
Durch die Verankerung der
entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in der Fassung des Gesetzes, wie es
diese Woche im Ministerrat verabschiedet wurde, ist ein wichtiger
Zwischenschritt erreicht worden.
Rückfragehinweis:
Mag. Elfriede Schachner Tel: 317 40 16 oder
0699 107 66 216; agez@magnet.at
Wien, am 28. Juni 2001