Die finanziellen
Mittel für die bilateralen Projekte der österreichischen Entwicklungshilfe
sowie für Bildungsprojekte wurden in den letzten Jahren drastisch gekürzt
(von 640 Mio. ÖS 1995 auf 473 Mio. ÖS 1997; Quelle öfse), wodurch die
Rahmenbedingungen für die Entwicklungs-zusammenarbeit immer schwieriger
werden.
Die Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungs-zusammenarbeit (AGEZ; Mitglieder
siehe umseitig) sowie die entwicklungspolitische Plattform Salzburg (DKWE
- Salzburg, Intersol, Südwindagentur, A3W) fordern daher die österreichische
Regierung auf,
-
die finanziellen Mittel
der österreichischen Entwicklungshilfe innerhalb von 10 Jahren (in
Jahresschritten) auf 0,7 % des Bruttosozialproduktes zu erhöhen
(Aufstockung der Programm- und Projekthilfe); dieses Niveau entspricht
einer Verpflichtung der OECD-Staaten und Resolutionen des österreichischen
Parlaments;
Maßnahmen zur Förderung
des fairen Handels zu setzen und
sich dafür einzusetzen, daß in der Welthandelsorganisation WTO die
sozialen Rechte der ArbeiterInnen berücksichtigt werden. Bei öffentlichen
Aufträgen sollen die Unternehmen bevorzugt werden, die in allen ihren
Betrieben die Gewerkschaftsrechte achten, menschenwürdige
Arbeitsbedingungen gewährleisten und umweltschonend produzieren.
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