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Harte
Nuss Entwicklungszusammenarbeitsbudget
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Der AGEZ-Vorsitzende Steinbauer überreicht den entwicklungspolitischen
SprecherInnen im Parlament Kaffeebäumchen. Im Bild v.l.n.r.: Inge Jäger
(SPÖ), Gerhard
Fallent (FPÖ), Elfriede Schachner (Geschäftsführerin AGEZ),
Heribert Steinbauer (AGEZ-Vorsitzender), Karin Hackl (ÖVP)
und Ulrike Lunacek (Grüne)
"Das reiche Österreich
hat die Pflicht, den Armen in den Ländern des Südens zu helfen, die viel
mehr für unser Leben hier einbringen, als wir glauben" stellt
AGEZ-Vorsitzender Heribert Steinbauer fest. Die AGEZ (Dachverband der österreichischen
entwicklungspolitischen NGOs) überreichte anlässlich der aktuellen
Parlamentsdebatte zum Bundeshaushalt 2002 den vier entwicklungspolitischen
SprecherInnen der Parlamentsparteien Kaffeebäumchen und fair gehandelten
Kaffee aus Entwicklungsländern.
Mit der Übergabe von Paranüssen
in ihrer harten Schale macht die AGEZ auf die unzureichende Dotierung der
Finanzmittel für Entwicklungszusammenarbeit für 2002 aufmerksam.
"Bis allerspätestens 2003 müssen diese Nüsse aufgebissen und
verdaut sein", gibt Heribert Steinbauer den Abgeordneten mit auf den
Weg. Die AGEZ fordert schon heute für das EZA-Budget 2003 endlich eine
deutliche Anhebung. Langfristiges Ziel muß die Anhebung der ODA (öffentliche
Entwicklungszusammenarbeit) auf die von der UNO geforderten 0,7% des
Bruttoinlandsprodukts sein, ein Ziel zu dem sich auch das österreichische
Parlament in Entschliessungsanträgen bekannt hat.