© Klimabündnis Österreich / pixelio.de
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Die Nutzung von Agrotreibstoffen aus Nahrungsmitteln oder Futterpflanzen ist seit der Jahrtausendwende Teil der EU-Politik. Im Kontext von Energieknappheit und Klimaerwärmung soll das "grüne Gold" Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern, CO2-Einsparungen bringen und neue Absatzmöglichkeiten für die Landwirtschaft, sowohl im globalen Norden als auch im Süden, schaffen. Während in zahlreichen Ländern, vor allem in der EU, Beimischungsverpflichtungen geschaffen werden, steigt die Nachfrage nach Agrotreibstoffen stark an. Gleichzeitig werden die negativen sozialen und ökologischen Folgen in den Produktionsländern ausgeblendet.
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