Clean Clothes Kampagne

Die Clean Clothes - Kampagne setzt sich für die Rechte der ArbeiterInnen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der internationalen Bekleidungs- und Sportartikelindustrie ein.

1990 in den Niederlanden entstanden, agiert die Kampagne "Saubere Kleidung" mittlerweile europaweit. Sie will darauf aufmerksam machen, daß in Zentalamerika und Südostasien junge Frauen für niedrigste Löhne und unter Mißachtung fundamentaler Menschenrechte Kleidung für den Weltmarkt herstellen.

Heute arbeiten weltweit ungefähr fünf Millionen Personen, die Mehrzahl von ihnen Frauen, unterbezahlt und oft unter menschenunwürdigen und menschenrechtsverletzenden Bedingungen in sogenannten Weltmarktfabriken für den Export von Textilien und Sportartikeln. Ihnen droht Entlassung bei gewerkschaftlichem Engagement, es gibt kein Recht auf tarifliche Abschlüsse, Zwangsarbeit oder Arbeitszeiten von mehr als 70 Stunden pro Woche werden als normal angesehen, Entlassungen bei Schwangerschaft und Lohnabzüge bei mehr als zwei Toilettengängen pro Tag sind an der Tagesordnung.
Die Clean Clothes-Kampagne (CCK) Österreich ist Teil der europaweit vernetzten CCK. Das Ziel der Kampagne besteht darin, die österreichische Öffentlichkeit für globale Zusammenhänge anhand des Beispiels der Bekleidungs- und Sportartikelproduktion zu sensibilisieren und gemeinsam für Verbesserungen der Arbeitssituation im Süden zu kämpfen.



Weitere Informationen:
http://www.cleanclothes.at

 

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