Evo Morales gibt Indigenen Land zurück

Nach jahrelangem Kampf hat es die indigene Gruppe Chiquitano geschafft jenes Land in Bolivien wieder zu bekommen, welches traditionell ihr gehört. ExpertInnen sprechen von einem historischen Moment.

Über 12 Jahre lang versuchten die Chiquitano das Territorium am Monte Verde wieder für sich zu gewinnen. Das Land wird von den Indigenen Casa Grande genannt und befindet sich im Südosten Boliviens an der Grenze zu Brasilien.

An den friedlichen Verhandlungen nahmen die indigenen Organisationen Coordinating Committee of Ethnic Peoples of Chiquitania (CPESC) und die Confederation of Indigenous Peoples of Bolivia (CIDOB) teil. Andere Entwicklungsorganisationen, welche in diesen Prozess involviert waren sind das Center for Legal Studies and Social Research (CEJIS) und Oxfam, welche in dieser Landübergabe einen historischen Fortschritt für die Indigenen in der ganzen Welt sehen. Denn eigenes Territorium ist ein wichtiger Bestandteil der indigenen Identität.

Bevor Evo Morales jedoch das Land am 3. Juli 2007 übergab, war es ein langer Weg für die Chiquitano. Sie arbeiteten vor allem mit öffentlichem Druck und protestierten schlussendlich mit fünf Demonstrationsmärschen zum Regierungssitz.

Jetzt haben die Indigenen die Möglichkeit ihre Entwicklungsinitiativen auf dem Territorium noch stärker zu nutzen und für zukünftige Generationen nachhaltig zu gestalten.

Bearbeitet von: Lukas Meus, 26.07.07

Quelle:
http://www.oxfamamerica.org/

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