„SALAM.ORIENT 2008“

Musik, Tanz & Poesie aus orientalischen Kulturen
15. Oktober bis 8. November 2008 in Wien, Steiermark und Tirol

Im Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 präsentiert sich das Festival „Salam.Orient. Musik, Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen“ mit einem umfassenden Kaukasus-Schwerpunkt. Auf dem überaus dichten Festivalprogramm stehen insgesamt 14 Acts vom 15. Oktober bis 8. November – u.a. mit einem Vortrag und einer Podiumsdiskussion zum Begriff der Ehre in Orient und Okzident, Schulworkshops und einer Hafla, dem schon traditionellen orientalischen Fest. Bespielt werden sieben Locatios: das Wiener Konzerthaus, das Porgy & Bess, die Sargfabrik, das Theater Akzent, das Restaurant Aux Gazelles sowie erstmals die Wiener Arena und der Reitersaal der Österreichischen Kontrollbank.

Festivalinitiator und -leiter Norbert Ehrlich über das Konzept von Salam.Orient 2008: „Der Orient ist spiritueller und materieller Energielieferant seit Alters her. Das Festival Salam.Orient liefert Töne, Worte und Bewegung. Beides zusammen fördert das Verständnis für orientalische Kulturen im Besonderen und den interkulturellen Dialog im Allgemeinen.“
Mit Musik aus Armenien, Georgien, Aserbaidschan rückt Salam.Orient 2008 den Kaukasus dieses Jahr ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Auf der Bühne stehen der Großmeister der Duduk, Djivan Gasparyan, zeitgenössische Komponisten – interpretiert vom Ensemble XX. Jahrhunderts – sowie der Frauenchor Tutarchela aus Georgien, und Sevda, eine vielversprechende junge Sängerin aus Baku.
Darüber hinaus spannt sich der musikalische Bogen von Afrika über den Vorderen Orient nach Israel und Palästina und weiter nach Österreich: Omer Ishas und The Peace Messengers spielen Afro-Pop aus Darfur, der politisch engagierte Femi Kuti & The Positive Force aus Nigeria begeistern mit einem komplett neuen Programm und mitreißendem Afrobeat. Kadero, aus Marokko gebürtig, lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Österreich, wo er u.a. mit dem österreichischen Grand Seigneur des Akkordeons Otto Lechner arbeitet, mit dem er auch das Vienna Raï Orchester aus der Taufe hob.
Der aus Rumänien stammende Rom Adrian Gaspar lebt seit 1996 in Wien. Für seinen Auftritt bei Salam.Orient erarbeitete er mit seiner Band einen rasante Mix aus türkischer Roma-Musik, arabischen Rhythmen und südosteuropäischen Klängen.
Der Wiener Istanbul Kulturverein, bestehend aus einer Gruppe junger österreichischer TürkInnen der ersten und zweiten Generation, pflegt osmanische höfische Musik des 16. bis 19. Jahrhunderts und setzt auf diese Weise ein unkonventionelles Zeichen des Respekts gegenüber einer fast verlorenen Musiktradition.
Mit dem Arab Orchestra of Nazareth aus Israel und dem palästinensischen Trio Joubran bietet Salam.Orient arabischer Musik gleich zweimal eine Bühne.
Salam.Orient knüpft an die Festivals Focus on Israel (2001), Salam.Islam (2002, 2003) und Salam.Orient (2004, 2005, 2006, 2007) an. Das Ziel: das Schaffen von Kunstschaffenden dieser facettenreichen, in sich sehr heterogenen und differenzierten Kulturen auf die Bühne zu bringen, um einen Beitrag zu deren besserem Verständnis zu leisten.

Informationen zum gesamten Programm gibt's unter:
www.salam-orient.at



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