China: Tod bei Disney-Zulieferer

Ein 17-jähriger Fabriksarbeiter eines Disney-Zulieferers in China wurde von einer veralteten Maschine zu Tode gequetscht. Der Disney-Konzern läuft vor seiner Verantwortung davon. Unterstützen Sie bitte mit Südwind die Protestaktion per E-Mail.

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Take Action Now! Unterstützen Sie den Protest gegen tödliche Arbeitsbedingungen bei Disney-Zulieferern in China! Fordern Sie gemeinsam mit Südwind per E-mail, dass Disney Verantwortung übernimmt. http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=228729&b=241


Der 17-jährige Arbeiter Liu Pan wurde im April 2009 durch eine Maschine einer Fabrik, die für Disney Papierwaren hergestellt hat, zu Tode gequetscht. Der tragische Tod von Lui Pan, der illegalerweise bereits mit 14 Jahren  angestellt wurde und in der Yiuwah Fabrik die veraltete Maschine bediente, ereignete sich, als er einen Stau in der abgestellten Maschine beheben wollte und sich diese plötzlich wieder in Gang setzte und seinen Kopf und Körper einzog und zerquetschte. Sein Körper war so verunstaltet, dass es war für seine später herbeigeeilten Eltern nicht mehr möglich war, seinen Kopf wieder zu erkennen.

Die Fabrik war wiederholt von Disney zertifiziert worden, den Disney Verhaltenskodex einzuhalten. Dieser garantiert u.a. sichere Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferbetrieben. Doch wie konnte es
passieren, dass die Disney-PrüferInnen nicht bemerkten, dass in der Fabrik illegal Kinder beschäftigt wurden und an uralten Maschinen gearbeitet wurde, die offenbar schon häufiger zu Verletzungen geführt haben?

Eine nach dem Vorfall durchgeführte Untersuchung durch China Labor Watch brachte weitere Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen zu Tage: Die MitarbeiterInnen werden zu Überstunden gezwungen, Stundenlohn und Überstundenzuschläge liegen etwa 40 % unter dem gesetzlich
vorgeschriebene Mindestlohn der Region, in der Hochsaison wurden auch Kinder im Alter von 13 Jahren angestellt, Arbeitsverträge werden - wenn überhaupt - zum Schein unterzeichnet, es gibt keine Sicherheitseinschuldungen an den Maschinen und weder zustehender bezahlter Urlaub noch Mutterschutz werden gewährt.

Nachdem Disney zuerst angekündigt hatte, einen Plan für Verbesserungen erarbeiten zu wollen, hat es sich der Konzern dann doch anders überlegt und bekannt gegeben, seine Zusammenarbeit mit Yiuwah auszusetzen „bis sich die Situation vor Ort verbessert hat“. Nachdem Disney jahrelang von
den unsagbar niedrigen Preisen auf Kosten der ArbeiterInnen und ihrer Sicherheit bei Yiuwah profitiert hat, ist diese Entscheidung aus unserer Sicht unzumutbar. Es ist dies nicht das erste Mal, dass Disney sich seiner Verantwortung entzieht, sobald ein schlechtes Medienecho einsetzt.

Wir fordern den Disney-Konzern auf, Verantwortung für die Situation der ArbeiterInnen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen für das Unternehmen schuften, zu übernehmen und gemeinsam mit den Betroffenen die Situation in der Fabrik zu verbessern!

Weitere Infos finden Sie hier.

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Arbeitsbedingungen bei Disney-Zulieferern in China! Fordern Sie
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Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!


Weitere Informationen:
Mag.a Christina Schröder
Öffentlichkeitsarbeit
Südwind Agentur
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Tel.: + 43 (0) 1 405 55 15 - 301
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