gefördert durch Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Filme zur wirtschaftlichen Globalisierung

Pünktlich zu Weihnachten: Die "Entwicklungspolitische Bildungs und Schulstelle (BAOBAB)" bietet neue DVDs, in denen ein kritischer Blick auf die wirtschaftliche Globalisierung geworfen wird. Im Paketpreis gibt es vier Filme für den Preis von zwei.

4 Dokumentarfilme befassen sich aus einer kritischen Perspektive mit verschiedenen Aspekten der wirtschaftlichen Globalisierung. Themen sind u. a.: die aktuelle Finanzkrise und die Auswirkungen der neoliberalen Wirtschaftspolitik auf Entwicklungs- und Schwellenländer, die Möglichkeiten des Fairen Handels aufgezeigt am Beispiel von Kaffee, die sozialen und ökologischen Folgen des Konsumkreislaufs auf unterhaltsame Weise erzählt von einer amerikanischen Umweltaktivistin…
Die DVDs sind bei BAOBAB erhältlich. Im Paketpreis gibt es vier Filme für den Preis von zwei!
Einzelpreis: € 15,00 Paketpreis 4 DVDs: € 30,00

Die Filme:
Globalisierung in der Krise
Regie: Keely Stucke
Dokumentarfilm, DVD-Video, 26 Minuten
Großbritannien 2009
ab 16 Jahren

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat – ausgehend von den USA – den gesamten Globus erfasst. Dieser Film untersucht, was bei der wirtschaftlichen Globalisierung falsch gelaufen ist und geht in seiner Analyse auf die neoliberale Wirtschaftspolitik der 1980- und 90er Jahre ein. Die Folgen dieser Politik, die u. a. vom IWF empfohlen und weltweit durchgesetzt wurde, werden am Beispiel der Finanzmarktliberalisierung in Ostasien, von Wasserprivatisierungen in Lateinamerika, dem „Raubkapitalismus“ in Russland, dem Übergang von China zur freien Marktwirtschaft und der Immobilienkrise in den USA, aufgezeigt.

Coffe to go
Über die Globalisierung des Kaffees

Regie: Andreas Gruber
Dokumentarfilm, DVD-Video, 25 Minuten
Österreich 2009
ab 14 Jahren

Kaffee ist nach Erdöl der meistgehandelte Rohstoff der Welt und damit ein enormes Geschäft. Die große Frage ist jedoch, wie dieser Kuchen weltweit verteilt ist? Wer bekommt den Kuchen, wer die Brösel? Woher kommt der Kaffee und wer verdient daran? Der Film vermittelt in anschaulicher Weise, dass jede Tasse Kaffee von einem Handelssystem erzählt, das die Anbauländer in der Regel benachteiligt. Doch mit dem Fairen Handel gibt es eine gangbare Alternative. Gumutindo, eine kleine Genossenschaft von Kaffeebauern in Uganda, die handwerklich produziert, steht für Alternativen zum konventionellen Kaffeehandel. Am Beispiel dieser Genossenschaft wird deutlich, wie alternative und faire Strukturen für die Produktion und im Handel aussehen können.


The Story of Stuff
Regie: Annie Leonard
Dokumentarfilm, DVD-Video, 20 Minuten
USA 2007
ab 14 Jahren

Jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Und diese Geschichte ist oftmals viel länger als wir auf den ersten Blick erkennen können. Sie beginnt beim Anbau der Rohstoffe, geht über die Herstellung, den Vertrieb und unseren eigenen Konsum, und endet noch lange nicht im heimischen Mülleimer. Die amerikanische Aktivistin und Moderatorin Annie Leonard zeigt in ihrem Film "The Story of Stuff", auf ungewöhnliche und unterhaltsame Weise den kompletten Konsumkreislauf und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Folgen. Der wahre Preis unserer Produkte steht schließlich nicht auf dem Preisschild der Verpackung.

Jetzt auf DVD
Profit, nichts als Profit!
Buch/Regie: Raoul Peck
Filmessay, DVD-Video, 57 Minuten
Frankreich/Deutschland/Haiti 2001
ab 18 Jahren

Der haitianische Filmemacher Raoul Peck ergründet in seinem dokumentarischen Essay die Folgen globalen Profitstrebens – aus der Perspektive von BewohnerInnen eines Fischerdorfes in Haiti – aber auch das Streben nach Macht und die Zukunftsängste der Menschen im Westen. Das Phänomen der Globalisierung aus der Sicht von WissenschaftlerInnen ist ebenso Thema wie die Globalisierung als Mythos: Armut und Reichtum – Bild und Wirklichkeit. Um diese Kernthemen herum entstand zur Jahrtausendwende ein – aus heutiger Sicht– prophetischer Film, der sich teils ironisch, teils mit polemischen und wütenden Attacken gegen einen zum Dogma erhobenen Wirtschafts-Liberalismus wendet.


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