Robert Soko: Balkan Beats Soundlab

Piranha/Hoanzl
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Die ersten „Balkan Beats“-Sampler von Robert Soko waren Fundgruben für aufgeweckte HörerInnen. Neben Gängigem gab es dort immer eine Reihe musikalischer Perlen zu entdecken.

Der letzte Sampler, „A night at Berlin“, war dann allerdings ziemlich  ~mau ~. Nun lässt Kompilator Robert Soko mit „Balkan Beats Soundlab“ erneut von sich hören. Die Songs auf dem Album sind zur Gänze Remixes, die zum Großteil von Soko selbst bearbeitet wurden. Ab und an klingt das auch ganz passabel, etwa bei der Slavic Soul Party (Track 2) oder den rasenden UngarInnen Besh O Drom (Track 5). Etwa ab Track 5 des Albums ist dann aber auch schon Schluss mit lustig und die Musik wird unangenehm kommerziell. Robert Soko selbst probierte sich auf Track 14 am wunderbaren „Kad ja podjoh“, der inoffiziellen „Hymne“ Sarajewos. Entstanden ist daraus aber ein langweiliges Etwas, dem man den eigentlichen Glanz der Vorlage nur schwer abhört. Insgesamt hinterlässt dieses Party-Album einen etwas einfältigen Eindruck – dazu passend auch der Abschlußtrack von Dela Dab„Georgian Lessons 1-6“:

 

 

www.myspace.com/balkan_beats

Autor: Thomas Divis

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*                         no!
**                       lauwarm
***                     Yin/Yang
****                   ziemlich gut
*****                 wir empfehlen aus- & nachdrücklich

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