Alí Bello: Connection Caracas – New York

Zoho/Menbran Music
**** + 1/2

Diese Woche dürfen wir Ihnen mit Alí Bello einen virtuosen, jungen Violinisten aus Venezuela vorstellen. In die Lehre ging er bei El Sistema – Fundación del Estado para el Sistema Nacional de las Orquestas Juveniles e Infantiles de Venezuelain.

Der Titel seines Album „Connection Caracas – New York“ deutet es bereits an: nach seiner Ausbildung ging er nach New York - und ist dort inzwischen ein hoch geschätzter Musiker in der Jazz- und Latin Szene. Bello hat bereits mit einer ganzen Reihe von hochrangigen MusikerInnen wie z. B. Mercedes Sosa oder Eddie Palmieri aufgenommen. In seiner eigenen Musik kombiniert Alí Bello meist ethnische Musik Lateinamerikas, allen voran natürlich aus Venezuela, mit Jazz, wobei der Jazzeinfluss klar tonangebend ist. Hören Sie hier den Eingangstrack des Albums „Amare“, in dem Bellos lyrisch-ekstatisches Spiel durchaus Erinnerungen an Stephane Grapelli zu erwecken vermag:

Solcherart unaufdringlich-brillierend gestaltet sich dann das ganze Album, auf dem Sie u. a. auch kleine Abstecher zu einem Blues-Boogaloo („Mofongo“, Track 5) finden können oder den venezulanischen Standard „Moliendo Café“, für den freilich das jüdische „Bey mir bistu sheyn“ die Vorlage geliefert hat (Track 8).
Empfehlung!

Eine ganze Reihe von Hörbeispielen und Videos finden Sie auch auf der Website von Alí Bello www.alibello.com

Autor: Thomas Divis

---

*                         no!
**                       lauwarm
***                     Yin/Yang
****                   ziemlich gut
*****                 wir empfehlen aus- & nachdrücklich

Share this:

Hinzufügen Del.icio.us Hinzufügen Facebook