Putumayo presents Music of the Andes

Putumayo/Hoanzl
*** + 1/2

Argentinien, Kolumbien, Peru, Ecuador, Chile und Bolivien – durch all diese Länder führt die neue Putumayo CD „Music of the Andes“.

Gleich der ruhige, rhythmusbetonte Opener „A la Huella“ erinnert an einige der besten Latin-Kompilationen aus dem Hause Putumayo – die beiden „Women of Latin America“-Alben. Und tatsächlich werden wir hier später auch noch auf die Kolumbianerin Marta Gomez treffen, deren herrliche Stimme wohl nicht nur mir aus einem der beiden genannten Alben noch lebhaft in Erinnerung ist. Die CD entwickelt sich geschmackvoll, gleitet dann aber etwas ins Easy-Listening ab. Exemplarisch dazu etwa die (zu) brave „El Condor Pasa“-Version (Track 5) auf einer klassischen Gitarre. Diese Version etwa könnte durchaus aus dem Live-Repertoire eines Musikgymnasiums stammen, nach dessen Aufführung höflich, aber nicht allzu lange geklatscht wird. Doch Pascuala Ilabaca y Fauna aus Chile sei Dank reißen diese das Ruder mit ihrem treibenden „Diablo Rojo, Diablo Verde“ wieder herum:

Ein nettes, durchaus gefälliges Album, das freilich mit seinen nur knapp 32 Minuten Spielzeit leider wieder mal extrem kurz ausgefallen ist.

Hörbeispiele zu allen Songs von „Putumayo presents Music of the Andes“ gibt’s hier.

 

Autor: Thomas Divis, Juni 2014

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*                         no!
**                       lauwarm
***                     Yin/Yang
****                    ziemlich gut
*****                  wir empfehlen aus- & nachdrücklich

 

 

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