Frauen Bundesliga vereint gegen Diskriminierung Abschluss der Aktionswochen in der ÖFB Frauen Bundesliga am kommenden Wochenende

Den Abschluss der europaweiten FARE Aktionswochen gegen Diskriminierung im Fußball bestreitet fast schon traditionellerweise die ÖFB Frauen Bundesliga am kommenden Wochenende (29./30. Oktober).

© fairplay

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Die Bundesliga-Vereine werden von fairplay, der Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung, mit Kampagnenmaterialien ausgestattet und werden unterschiedliche Aktionen vor dem Anpfiff durchführen. Die Spielerinnen werden hinter „Kein Platz für Diskriminierung“-Transparenten Aufstellung nehmen und die Kapitäninnen Statements verlesen. Beim Topspiel zwischen dem NÖSV Neulengbach und SKV Altenmarkt werden Begleitkinder mit speziellen T-Shirts einlaufen.

SK Sturm Graz dreifach aktiv!
Die SK Sturm Graz Frauen machten nicht nur den Auftakt mit der Aktion in der UEFA Champions League am 6. Oktober, sondern setzten ihr Engagement beim Spiel gegen den SC Südburgenland am 16. Oktober fort. Selbstverständlich sind sie auch beim Auswärtsspiel beim FC Wacker Innsbruck am 29. Oktober mit von der Partie.

In der 7. Runde werden weitere Aktionen bei den Begegnungen NÖSV Neulengbach - SKV Altenmarkt – ebenfalls am Samstag – sowie am Sonntag, 30. Oktober, bei Union Kleinmünchen - SKN St. Pölten Frauen und FC Bergheim - LUV Graz/DFC Leoben durchgeführt.

Anna Malle, Spielerin des SK Sturm Graz, sagte vor dem Match gegen den FC Zürich in der UEFA Champions League:
„Wir sind stolz darauf, erstmals Champions League zu spielen, und freuen uns unglaublich auf heute Abend. Umso cooler ist es, dass unser Spiel der Auftakt zu den Antidiskriminierungsaktionen im Rahmen der Aktionswochen ist. Sexismus, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung haben im Fußball keinen Platz.“

Aktionen auch in den unteren Ligen
Nicht nur die Vereine in der Bundesliga beteiligen sich an den FARE Aktionswochen, auch in unteren Ligen setzten sich die Spielerinnen gegen Diskriminierung im Fußball ein. Die Spielerinnen des Wiener MFFV 23 drehten ein kurzes Video zur Ankündigung ihrer Aktion, wärmten in „Football People“-Shirts auf und zeigten am 16. 10. vor Spielbeginn gegen KSC/FCB Donaustadt Rassismus und Sexismus die Rote Karte.

Die ASK Erlaa Frauen präsentierten ihren Fans am 23. 10. Banner gegen Diskriminierung und bei Dynamo/Dynama Donau ist seit Anfang Oktober bei allen Teams die Kapitänsschleife in Regenbogenfarben im Einsatz als Statement gegen Homophobie im Fußball.

FARE Aktionswochen in ganz Europa
Die europaweiten Aktionswochen des in Wien gegründeten Netzwerks FARE (Football Against Racism in Europe) finden seit 2001 jährlich im Oktober statt. Ursprünglich waren es Fangruppen, die sich für eine Fußballkultur frei von Diskriminierung stark machten. Inzwischen sind alle wichtigen Player im Fußball aktiv. 2016 finden die Aktionswochen unter dem Motto „Football People“ von 6. bis 20. Oktober statt.

In Österreich organisiert und koordiniert fairplay, die Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung, eine Bandbreite von bewusstseinsbildenden Aktivitäten im Rahmen der Aktionswochen. fairplay wird dabei vom Sportministerium, der Europäischen Kommission, der UEFA und vom FARE-Büro in London unterstützt. Die Österreichische Fußball-Bundesliga, der Österreichische Fußball Bund (ÖFB) und die Vereinigung der Spieler, die Spieler_innen-Gewerkschaft (VdF), sind Kooperationspartner.

Mehr Infos finden sich laufend auf www.fairplay.or.at, auf facebook.com/fairplay.or.at sowie auf den Seiten der einzelnen Vereine und Gruppen. Informationen zur europaweiten Kampagne gibt es auf www.farenet.org.

Quelle: Aussendung fairplay, 28. Oktober 2016

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