www.sternsingerrap.at: Weihrauch, Gold, Myrrhe … und ein fetter Sound.

Sternsinger/innen aus ganz Österreich performen ein Sternsingerlied der anderen Art: Die Heiligen Drei Könige rappen die Weihnachtsbotschaft der Geburt Christi und erzählen zum coolen Beat, warum 85.000 Kinder jedes Jahr als Sternsinger/innen unterwegs sind, um mit den gesammelten Spenden die Welt ein wenig gerechter zu machen.

DKA

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Warum rappen die Heiligen Drei? Wer seit 2000 Jahre in aller Munde ist muss sich immer wieder neu erfinden. MC Balthazar, Rhymemaster Caspar & Kingkool Melchior können davon ein Lied singen – vielmehr rappen.

„Listen to the Kings“ - In Zeiten wie diesen ist die Weihnachtsbotschaft vom Frieden, sind die Segenswünsche der Heiligen Drei aktueller und gefragter denn je. Wer so eine starke Botschaft hat, muss alles dafür tun, dass sie gehört wird und bei den Leuten ankommt.

Sternsinger-Rap – lockt den König im Kind

Jetzt kommt der Rap einmal in den Pfarren zum Einsatz – zur Vorbereitung und zur Einstimmung für die angehenden Sternsinger/innen. Wenn in der einen oder anderen Pfarre noch der eine oder andere König fehlt, um die ganze Sternsingerschar beisammen zu haben, dann motiviert der Song bei Österreichs größter – und coolster – Solidaritätsaktion für Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika mitzumachen.

Auf www.sternsingerrap.at gibt’s mehr als das Musikvideo. Das „Making of“ zeigt, welcher Aufwand hinter dem österreichweiten Projekt stand und wie viel Spaß es den Kids und der Crew gemacht hat. Mit der "Karaoke-Version" kann man sich selbst als Rap-Künstler/in versuchen. Es finden sich auch Infos, wie mit den Sternsingerspenden geholfen wird, wie man Kinder auf ihren Sternsingerauftirtt vorbereitet, und vieles mehr.

Der Sternsingerrap war ein großes Gemeinschaftsprojekt. Beim Video-Dreh waren Sternsinger/innen der Pfarren Feldkirchen (Kärnten), St. Gallenkirchen (Vorarlberg), Innsbruck-Saggen, Neustift im Stubaital, Roppen (Tirol), Jennersdorf (Burgenland), Mureck, St. Rupprecht an der Raab, Wildon (Steiermark), Lembach und Christ König Linz (Oberösterreich), Auferstehung Christi (Wien) sowie über 700 Kinder vom Sternsingerabschlussfest in Pistorf (Steiermark) mit dabei.

Basierend auf dem Refrain des „Sternsingerklassikers“ „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ haben zwei junge Texter Nikodemus Wagner und Philipp Grammel die Geschichte von Caspar, Melchior und Balthasar von der Krippe und ihrem Besuch beim Jesuskind bis zu den über 500 Hilfsprojekten, die heute jedes Jahr aus Sternsingerspenden finanziert werden, neu erzählt. Gerappt wurde der Song von Jungkünstlerin Simone Carreno von Femme DMC und einem unserer Rhymemaster Philipp Grammel aus Wien. Filmisch in Szene gesetzt wurde das Musikstück von Traum & Wahnsinn. Die Dreharbeiten führten Regisseurin Juliana Neuhuber, Kameramann Thomas Weilguny und Groove-Verantwortlichen  Josef P. Wagner durch ganz Österreich.

Dem alten Brauch zu Folge verheißt der Sternsingerbesuch Segen für das neue Jahr. Mit dabei ist immer auch die Kassa. Caspar, Melchior und Balthasar bitten um eine Spende für Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Damit die Weihnachtsbotschaft vom „Frieden den Menschen auf Erden“ auch für jene Wirklichkeit wird, die fernab vom Wohlstand Österreichs unter Armut und Ausbeutung leiden. So wird jeder Schritt der Sternsinger/innen zu einem Schritt auf dem Weg zu einer besseren Welt. Sternsingerspenden verhelfen Millionen Notleidenden in Afrika, Asien und Lateinamerika zu einem besseren Leben. Papst Franziskus lobt die kleinen Königinnen und Könige in höchsten Tönen. Für ihn sind sie „Anwälte der Armen und Notleidenden“.

Sternsing-Rap

Making of

Quelle: Presseaussendung, DKA, Dezember 2017

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