Umweltverschmutzung durch Fußball- WM 2006 wird mit Investition in Klimaschutz kompensiert

Die bei der WM in Deutschland entstehenden Mehr- Abgase werden durch die Finanzierung von Biogasanlagen in Entwicklungsländern ausgeglichen. Das Organisationskomitee des DFB will diese in Indien zur Förderung des Klimaschutzes sowie zur Verbesserung der Lebensbedingungen errichten.

Im Rahmen des Umweltprogramms "Green Goal" der FIFA 2006 soll in Zusammenarbeit mit dem
Öko- Institut (D) das Klimaschutzprojekt: "Family Clean Energy Packages" durchgeführt werden.
Ziel des Projektes ist, Holz, das aufgrund des Tsunami rar ist, sowie den Verbrauch des teuren
Kerosins in der indischen Region Tamil Nadu zu verringern. Dies passiert durch die Erbauung von
Biogasanlagen, welche Kuhdung zu Biogas umwandeln, welches dann zu Kochstellen der einzelnen
Familien geleitet wird.
Somit werden nicht nur die Holzressourcen geschützt, sondern auch die Gesundheit der Bewohner
gewährleistet, die wegen der Ruß- und Rauchentwicklung bei den offenen Feuerstellen häufig an
Atemwegs- und Lungenerkrankungen leiden.
500.000 Euro soll für das Hilfsprojekt aufgebracht werden, dass mit der indischen
Kooperationsorganisation "Women for sustainable development" realisiert werden soll.








Offene Feuerstellen führen zu Lungen- und Atemwegserkrankungen bei den indischen Einwohnern.



Solche Biogasanlagen sollen zur Verbesserung der Lebensqualität von 700 Familien in Tamil Nadu entstehen.

Bildquelle:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1726404,00.html


Quellen:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2005/07-09_05/index.html
http://www.berlin.de/fifawm2006/news/artikel/20050906.php
http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1726404,00.html

Weiterführende links:
http://fifaworldcup.yahoo.com
http://www.energy-base.org/deutsch/home.html



Beitrag von Barbara Mayr (25.10.2005)


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