Mit „Bio“ gegen Hunger

Wird Uganda der „Bio-Riese“ Afrikas? Wie ein Land versucht, mit ökologischer Landwirtschaft Mangel- und Unterernährung zu bekämpfen

Filme als Fenster in die Welt. Eindrücke vom Zanzibar International Film Festival (ZIFF) 2016

Unter dem Motto „Ndiyo hii safari yetu – This journey of ours” verwandelte sich auch dieses Jahr Stone Town acht Tage lang in einen Mikrokosmos für Filmschaffende und Filminteressierte aus aller Welt. Rund 80 Filme zeugten von der Vielfalt der afrikanischen Filmszene, gaben Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten und ließen die Zuseher_innen selten unberührt.

Die Griqua in Südafrika: Ohne Land im eigenen Land

Land ist viel mehr als nur physischer Besitz. Soziale, politische, kulturelle und emotionale Aspekte schnüren dicke Bande zwischen Menschen und ihrem Grundbesitz. Das Kappen dieser historisch gewachsenen Verbindungen hinterlässt tiefe, kollektiv blutende Wunden. Der Film „What is a people without land?“ nähert sich dem Thema wie eine Meditation: Stimmungsvoll, ruhig, gelassen und dennoch voller Bedeutung und Emotion.

Die wartende Jugend - „Waiting for adulthood“

Was, wenn junge Menschen bereit sind, auf eigenen Beinen zu stehen, ihnen aber der Weg in die Unabhängigkeit versperrt bleibt? Wie Afrikas Jugend mit dem Phänomen „Waithood“ umgeht und wer daran etwas ändern kann, darüber wurde kürzlich in Wien diskutiert.

#1980SoFarSoGood – Simbabwe wird 35

Am 18. April 2015 wird Simbabwe 35 – 35 Jahre Unabhängigkeit, 35 Jahre Mugabe – 35 Jahre, in welchen manches erreicht wurde und vieles nicht.

Okujepisa omukazendu – einem Gast die eigene Frau anbieten

Die Region Kunene liegt im Norden Namibias an der Grenze zu Angola. Sie ist für ihre immer noch stark verankerte Tradition und relative Isolation vom Rest des Landes bekannt. Hier leben die Ethnien der Ovahimba und Ovazemba mit insgesamt rund 86.000 Mitgliedern. Die beiden Ethnien leben von Vieh- und Landwirtschaft, betreiben traditionellen Ahnenkult und sind auch heute noch traditionell gekleidet. Trotz der Isolation der Ethnien vom Rest des Landes, welche vor allem durch die regionalen Abgeschiedenheit zu erklären ist, haben genau diese beiden Ethnien eine landesweite Diskussion ausgelöst.

Vom Löwen-Jäger zum Löwen-Beschützer

Das Bild des majestätischen Löwen gehört wohl genauso zum Image Afrikas wie das der Massai-Krieger, und doch standen sich Löwe und Krieger bisher eher feindlich gegenüber. Das Erjagen eines Löwen verschaffte dem Massai Prestige und die Trophäe galt als Statussymbol.

Unermüdlicher Kampf

Die EU hat den kongolesischen Gynäkologen Denis Mukwege geehrt, der Tausenden von Frauen geholfen hat.

Proudly Zimbabwean

Simbabwe: ein Land bekannt für ehemaligen Reichtum, aber auch für Robert Mugabe, Hyperinflation und Menschenrechtsverletzungen. Ein Stimmungsbild von Jessica Gärtner

AfrikaAfrika!

„Die Zirkusextravaganz vom Kontinent des Staunens“ nennt sich die Show, die gerade in Wien zu Ende ging. Eine Kritik von Julia Siart.

Auch Frauen sind brutal

Jahrzehnte lange Konflikte und Gewalt in der DR Kongo. V.a. die ausufernde Zahl an Vergewaltigungen zwang das Land zu Reformen: Frauen arbeiten nun auch im Militär und bei der Polizei, um die (sexuelle) Gewalt gegen ZivilistInnen einzudämmen. Doch das greift zu kurz und kann zu noch mehr Gewalt führen.

Kampf für faire Textilien

Beauty und Mantis wollen das gleiche. Die Südafrikanerin Beauty als Gewerkschafterin in Textilfirmen und die britische Firma Mantis indem sie ethisch produzieren lässt.

UNESCO veröffentlicht Weltatlas zum Thema Gender-Gleichberechtigung und Bildung

Vor 20 Jahren konnte ein Mädchen aus Subsahara-Afrika eine Ausbildungsdauer von insgesamt ca. fünf Jahren erwarten, heute eine Zeit von ca. acht Jahren. Ein Junge in ihrem Alter darf allerdings mit einer zusätzlichen Ausbildungsdauer von 18 Monaten rechnen. Diese bemerkenswerten jedoch ungleichen Entwicklungen werden in einem Atlas vorgestellt, der von der UNESCO am 8. März, dem internationalen Frauentag 2012, herausgegeben wird.

Äthiopien – Land Grabbing auf dem Vormarsch

Landwirtschaftlich nutzbarer Boden wird aufgrund von Landnutzungskonflikten, Klimawandel und eines zunehmenden Bevölkerungsdruckes immer mehr zu einer knappen Ressource und rückt somit stärker in das ökonomische Interesse staatlicher und privater InvestorInnen – mit zum Teil verheerenden Auswirkungen.

Simbabwe: Landreform ging nach hinten los

Sie waren als Geniestreich gedacht, um die Spuren des Kolonialismus endgültig auszuradieren: Robert Mugabes Landreformen, bei denen Simbabwes Langzeit-Machthaber Land von Weißen beschlagnahmen ließ. Die Enteignungen begannen 1990. Mehr als zwanzig Jahre später ist das Land erfolgreich umverteilt – doch die Wirtschaft leidet.

Nigeria: Massenproteste gegen Streichung der Benzinpreisstützung

Die Entscheidung der nigerianischen Regierung, die staatliche Subvention für Benzinpreise zu streichen, hat zu einem Kostenanstieg bei den Gütern des täglichen Bedarfs geführt, von dem die einkommensschwachen Schichten am stärksten betroffen sind. Nach Aktionen des zivilen Ungehorsams und der Ausrufung des unbefristeten Streiks hat sich der Protest zu einer Massenbewegung ausgewachsen.

Raumfahrtkongress: Kapstadt, Sterne, neue Chancen

Von 3. bis 7. Oktober beherbergte Kapstadt den 62. Internationalen Astronautischen Kongress (IAC). Afrikas Weltraumforschung hat in den letzten Jahren große Entwicklungen gemacht und der Trend setzt sich fort.

Kongo: NGOs fordern Schutz

Die Vereinten Nationen (UN) sollen mehr Schutz für ZivilistInnen im Kongo bereitstellen. Das forderte eine Delegation aus 46 NGOs (Nichtregierungsorganisationen) in New York: Die Zustände in dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land seien teils katastrophal.

Uganda hetzt gegen Menschenrechte

Hängt sie! So titelt ein ugandisches Wochenmagazin im Oktober vergangenen Jahres. In der Ausgabe angeführt sind 100 Schwerverbrecher, ihr Delikt: Homosexualität.

Sierra Leone: Kriegsverbrechergerichtshof droht Aus

Ein Brief des Generalsekretärs der UNO an den Special Court for Sierra Leone macht deutlich, dass dieser kein Geld mehr zur Verfügung hat. Die freiwilligen Unterstützungsgelder der UN-Mitgliedsstaaten sind aber notwendig, damit der Gerichtshof für Kriegsverbrechen seine Arbeit weiterführen kann.

Uganda: Protest gegen Anti-Homosexuellengesetz

Der ostafrikanische Staat Uganda ist schon jetzt einer der schlimmsten Verfolgerstaaten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Nun soll eine Gesetzesnovelle eine weitere Verschärfung bringen. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung protestiert.

Kongo: Brutalität gegen Frauen reißt nicht ab

Die UNO-Sonderermittlerin Yakin Ertürk berichtet nach 4-jähriger Tätigkeit im Kongo über extreme Brutalitäten gegenüber Frauen, vor allem in Süd-Kivu. Die Hauptverantwortlichen seien Rebellen, die nach dem Völkermord in Ruanda in den Kongo geflüchtet sind, aber auch kongolesische Regierungstruppen und Polizisten sind beteiligt.

„Gandhi der Westsahara“ im Hungerstreik

34 Jahre nach der Besetzung der Westsahara durch die marokkanische Monarchie sind die Menschen dieser Region wieder verstärkter Repression ausgesetzt. Zwei Tage nach ihrer Abschiebung auf die kanarische Insel Lanzarote durch die marokkanischen Behörden trat am 16. November 2009 die als „Gandhi der Westsahara“ bekannte Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar in den Hungerstreik.

Uganda: HIV-resistente Menschen gefunden

Das Uganda Virus Research Institut (UVRI) führt eine interessante Studie durch. Die Forscher suchen nach Menschen, die HIV-resistent sind. Frühe Zeichen von solcher Resistenz sind tatsächlich gefunden worden, aussagekräftige Ergebnisse können jedoch erst nach Beendigung der Studie veröffentlich werden.

Afrika: Schließen der digitalen Kluft

Die BürgerInnen von Kenia können mit ihrem Handy Geld überweisen, ihre Prüfungsergebnisse abrufen und sich sogar blind verabreden. Die afrikanischen Bauern können per Handy die Marktpreise der Saaten checken und danach entscheiden, was sie anbauen wollen. Die ÄrztInnen können das Krankenpflegepersonal in weit entfernten ländlichen Gesundheitszentren mittels Telediagnosen unterstützen.

Uganda: Programm für weniger Kinder

Die Regierung Ugandas will durch ein neues Bevölkerungsprogramm die hohe Geburtenrate von durchschnittlich sieben Kindern pro Frau reduzieren. Verstärkte Investitionen in Familienplanungsdienste setzen sich zum Ziel, die Abstände zwischen den Geburten zu vergrößern und so einen rasanten Bevölkerungsanstieg zu vermeiden, der die Ressourcen des Landes überstrapazieren und Ugandas wirschaftliche Lage verschlimmern würde.

Uganda: Damenbinden aus Papyrus

Die Herstellung von Monatsbinden aus heimischen Materialien bringt Flüchtlingsfrauen Beschäftigung und Einkommen für ein Produkt, das sich afrikanische Frauen als Importware in den seltensten Fällen leisten können. Die an der Makerere Universität in Kampala entwickelte Produktionsform wird nun auch in anderen Orten angewendet.

Bio als Weg aus der Armut

Landwirte in Mali, einem der ärmsten Länder der Welt, haben ihre Produktionsweise für Baumwolle radikal verändert: Nur mehr Kompost und Rinderdung werden als Düngung verwendet und natürliche Pflanzenextrakte ersetzen giftige Pestizide. Inzwischen sind ihre Einnahmen bis zu fünfzig Prozent höher wie jene ihrer Kollegen, die noch konventionell anbauen.

Subsahara: Männer in HIV-Programme miteinbeziehen

So wie überall auf der Welt sind die Auswirkungen der weltweiten finanziellen Krise auch im südlichen Afrika stark zu spüren, und derzeitige finanzielle Rettungspakete und ökonomische Anpassungsprogramme in diesen Ländern bergen die Gefahr, die HIV-Problematik in diesen Strategien und Programmen außer Acht zu lassen.

Neue Regeln für Afrikas Bodenschätze

Die meisten afrikanischen Länder profitieren derzeit kaum von der Ausbeutung ihrer Bodenschätze. Seit die Rohstoffpreise steigen, wird überall in Afrika um die Gewinnanteile am Bergbau gekämpft. Ein Bericht von Raf Custers

Uganda: Beschneidung von Männern soll HIV-Risiko senken

Die Beschneidung des Penises soll die Ansteckungsgefahr von HIV und damit die Rate von AIDS-Erkrankungen senken. Während Länder wie Kenia und Ruanda bereits freiwillige Gratis-Bescheidungen durchgeführt haben, konnte sich die Staatsführung in Uganda bislang nicht dazu entschließen. Doch nun liegen wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit des Vorhabens vor, Uganda will noch in diesem Jahr eine Bescheidungskampagne starten.

Uganda-Ruanda: Fernlastverkehr, Beziehungen und AIDS

Im Kampf gegen ADIS nehmen die Experten auch die Fernfahrer in die Pflicht. Gerade in grenznahen Orten wie etwa Katuna oder Gatuna in Uganda bzw. Ruanda liegt die Infizierungsquote mit dem HIV-Virus höher als in den Ländern selbst.

Guinea: Teile der sozialen Bewegungen begrüßen den Militärputsch

Anders als seine westafrikanischen Nachbarländer Sierra Leone und Liberia blieb Guinea bisher vom Bürgerkrieg verschont. Der Militärputsch vom 23.12.08, der auf Jahrzehnte der autoritären Herrschaft folgte, ging unblutig und ohne bemerkenswerten Widerstand über die Bühne. Während der Staatsstreich zumindest verbal auf internationale Ablehnung stieß, melden sich nun VertreterInnen der sozialen Bewegungen Guineas zu Wort. Und was vielleicht überraschen mag: Sie können dem Putsch durchaus positive Seiten abgewinnen wie etwa der angekündigte Kampf gegen die Korruption.

Guinea: Militärputsch folgt dem Tod des Diktators

Die Menschen im westafrikanischen Guinea geraten vom Regen in die Traufe: Nur wenige Stunden, nachdem der Jahrzehnte lang regierende Diktator Lansana Conté am Montag (22.12.08) verstarb, putschte das Militär. Die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt und die Aktivitäten von Parteien und Gewerkschaften verboten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die Frage ist nun, wie die starken sozialen Bewegungen und die Gewerkschaften Guineas sowie die „internationale Gemeinschaft“ reagieren werden.

Kenia: Straßenkinder gegen Müll

In vielen Entwicklungsländern mangelt es an einer funktionierenden Abfallwirtschaft, was illegale Mülldeponien zur Folge hat. Die daraus resultierende Umweltverschmutzung verschlimmert sich tagtäglich und scheint die Stadtbehörden oft zu überwältigen. Ein junger Kenianer hat sich jedoch der Herausforderung gestellt und eine Lösung für das dringliche Müllproblem entworfen.

Afrika: Vom Bestreben, die traditionelle Musik Afrikas zu retten

Die Musik von den meisten afrikanischen ArtistInnen der neuen Generation erinnert nur noch gering an traditionelle Rythmen und Melodien. Afrikanische ArtistInnen neigen mehr und mehr dazu, westliche Einflüsse in ihre Werke zu integrieren und verlieren dabei ihre musikalische Identität.

Mauretanien: Aufbruch in Richtung „Festung Europa“

Die nördliche Grenzstadt Nouadhibou in Mauretanien ist Sitz eines völlig überfüllten Gefängnisses mit dem Namen „Guantánamito“. Hierher werden Tausende afrikanische Flüchtlinge gebracht, welche versuchten oder versuchen die Festung Europas zu erklimmen. Auch aus Europa abgeschobene MigrantInnen finden häufig hier das vorläufige Ende ihrer Reise.

Ruanda: One-Laptop-Per-Child Initiative gestartet

Die One-Laptop-Per-Child (OLPC) Initiative hat sich als Ziel gesetzt, für Kinder in sog. Entwicklungsländern neue Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Mit der Hilfe eines revolutionären neuen Werkzeuges, XO oder „US$100 Laptop“ genannt, sollen Kinder lernen, wie man kritisch, selbständig und vernetzt lernt. Ruanda ist der erste ostafrikanische Staat, der diese Initiative gestartet hat, und neben Libyen und Nigeria einer von drei in ganz Afrika.

Kenia: Singen und Tanzen für Obama

Kenia feiert den Triumph von Barack Obama so, wie alle großen Feste in dem ostafrikanischen Land begangen werden: mit Singen und Tanzen. Die Regierung hat den 6. November für einen Feiertag erklärt um den „Sohns Kenias“ und seinen historischen Wahlsieg zu ehren.

Ruanda: Reporter nach 14 Jahren Haft wegen unklarer Genozidanklage entlassen

Reporter ohne Grenzen haben herausgefunden, dass Dominique Makeli, ehemaliger Reporter des staatlichen Radio Ruanda am 13. Oktober 2008 entlassen wurde. Er war seit 1994 wegen einer unklaren mit dem Genozid zusammenhängender Beschuldigung inhaftiert gewesen.

Ruanda: Ruanderin gewinnt den Africa Leadership Prize

Der Africa Leadership Prize ehrt jedes Jahr AfrikanerInnen, die außergewöhnliches Engagement im Kampf gegen Hungers auf nationaler, regionaler oder kontinentaler Ebene beweisen.

Uganda: Eine Zeitung im Einsatz für bessere Ausbildung

Im März 2007 rief The Monitor Publishing Ltd. (MPL) eine Initiative ins Leben, die die Schreib- und Lesefähigkeit in der Gesellschaft verbessern soll. Die letzten Bewertungen zeigen, das die wöchentliche Beilage zu der Zeitung The Daily Monitor, Newspaper in Education (NiE) gennant, eine Anregung der Lesekultur bewirkt und sich bei den Grundschulen äußerst beliebt gemacht hat.

Afrika: mehr Ernährungssicherheit durch biologischen Landbau

Wie ein aktueller Bericht der UNCTAD (United Nations Conference on Trade Development) und des UNEP (United Nations Environment Programme) festhält, kann biologische Landwirtschaft als nachhaltiges Produktionssystem dazu beitragen, die Armut auf umweltfreundliche Weise zu verringern.

Kamerun: Drei Jahre Haft für regierungskritischen Musiker Lapiro de Mbanga

Am 24. September 2008 wurde in Kamerun der bekannte Musiker Lapiro de Mbanga zu drei Jahren Haft verurteilt. Sein Verbrechen laut Justiz: Mittäterschaft bei den Unruhen im Februar 2008. Der wahrscheinliche Grund: kontinuierliche öffentliche Kritik an der Regierung. Das Regime in Kamerun zeigt einmal mehr seine Autorität im Umgang mit kritischen Stimmen.

Burundi: Kampagne gibt Fahrern Lizenz für „safe sex“

Eine neue Kampagne zur HIV-Prävention, die speziell Fahrer von öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Fahrgäste anspricht, erregt Aufsehen in Burundi. Einige loben die Aktion als dringend nötiges Mittel im Kampf gegen HIV, andere bezeichnen sie als geschmacklos und nicht im Einklang mit der Kultur des Landes.

Zentralafrikanische Republik: „Unsere Töchter haben keine Zukunft“

Im Norden der Zentralafrikanischen Republik machen sich Frauen für ihre Rechte stark. Mehr als fünfzehn Prozent der Frauen in der Gegend waren bereits Opfer von gender-basierter Gewalt.

Kamerun: Zwei Monate nach den Unruhen Kinder weiter im Gefängnis

Während den Unruhen aufgrund gestiegener Lebensmittelpreise in Februar wurden viele Menschen unter 18 Jahren verhaftet und eingesperrt. Mehr als zwei Monate später sind einige von ihnen immer noch hinter Gittern.

Kamerun: Trotz Aufheben der Importsteuern keine Reduktion der Lebensmittelpreise

Zwei Monate nachdem die Regierung aufgrund von Unruhen die Importsteuern auf Reis, Mehl und Fisch aufgehoben hat, zahlen die KonsumentInnen weiter die gleichen Preise, teilweise sogar mehr.

Senegal: Dakar für drei Euro am Tag

Die Lebensmittelpreise steigen weltweit kontinuierlich an. Am härtesten trifft es Menschen in Niedriglohnländern. Ein Lokalaugenschein in Dakar, Senegal.

Medizinische Behandlung über Internet in Tansania

Ein paar Computer, eine Digitalkamera und eine Internetverbindung machen’s möglich: In Tansania können lokale ÄrztInnen Diagnosen und Ratschläge von SpezialistInnen einholen, um die Patienten optimal zu behandeln.

GOOD GOVERNANCE ZAHLT $ICH AU$

Wenn es laut der „Mo Ibrahim Foundation“ geht, trägt Good Governance in Afrika seit dem 22. Oktober 2007 einen Namen, jenen Joaquim Chissanos. Mosambiks langjähriger Präsident kann nach seinem Rückzug aus der Politik nun auf eine ansehnliche Rente zurückgreifen.

Maßgebliche Fortschritte in der Malariabekämpfung bei Kindern

Im subsaharischen Afrika sterben jedes Jahr mindestens 800.000 Kinder unter fünf Jahren an Malaria. Laut einem aktuellen Bericht der UNICEF konnten seit 2000 massive Verbesserungen in einigen Bereichen der Krankheitsbekämpfung erzielt werden. Erstmals verfügen viele betroffene Länder über finanzielle Mittel, um die Auswirkungen der Seuche gezielt abschwächen zu können.

Sudan: Keine Übereinkunft über UN Truppen in Darfur

Bei Gesprächem am Dienstag zwischen einer Delegation des Sicherheitsrates und dem sudanesischen Präsidenten Umar al-Bashir ging es zwar um die Rolle der Vereinten Nationen beim Darfur Konflikt, es konnte aber kein Konsens über den Einsatz einer UN Friedenstruppe getroffen werden.

Schulbesuche steigen nach Reform

Nach jahrzehntelangen Rückschlägen schicken Afrikanische Länder nun mehr Kinder zur Schule, um die Bildungsqualität zu erhöhen. Es wird aber dennoch die Unterstützung von reichen Staaten nötig sein, um das Millenium-Ziel Nr.2 (Grundschulausbildung für alle Kinder) bis 2015 zu erreichen.

Hält die Festung Europa - und wenn ja, um welchen Preis?

Neuer Ansturm auf die spanische Exklave Melilla

Ende des Krieges in Sicht?

Uganda: Im seit nunmehr 20 Jahre andauernden Konflikt, der unzählige Tote, hunderttausende Binnenflüchtlinge, Kindersoldaten und Sexsklavinnen gefordert hat und sich mittlerweile aus dem Norden Ugandas in den Südsudan und in die DR Kongo ausgedehnt hat, zeichnet sich ein mögliches Ende ab...

Fußball mit Freude

Angola hat sich erstmals in seiner Geschichte für eine Fußballweltmeisterschaft qualifiziert. Abseits von Bürgerkrieg, Not und Elend rückt das Land jetzt mit Positivschlagzeilen in den Fokus der Öffentlichkeit.

Frauenflüchtlinge: Flucht in die Gewalt

Frauen leiden besonders unter den Lebensbedingungen als Flüchtlinge. Auch die Kürzung von Lebensmittelrationen in Flüchtlingscamps führt zu mehr häuslicher Gewalt und zu sexueller Ausbeutung.

HIV/AIDS in Uganda: Fenster der Hoffnung

Uganda ist in Sichtweite einer ersten Aids-freien Generation: einer Bevölkerungsschicht die zu jung ist, um sich mit HIV durch ungeschützten Geschlechtsverkehr zu infizieren und zu alt, um damit geboren worden zu sein. Diese Kinder und Jugendlichen sind zwischen 9 und 25 Jahre alt und gelten als "Fenster der Hoffnung".

Ärzte-"Braindrain" vom Süden in den Norden

In Washington D.C. gibt es mehr äthiopische Ärzte als in Äthiopien!

Tansania: Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs

Als eines der ärmsten Länder der Welt steht Tansania nicht als einziger Staat am afrikanischen Kontinent vor der Herausforderung, Krebskranke optimal zu behandeln. Die größte Aufgabe besteht darin, landesweiten Zugang zu Therapien zu schaffen. SüdNews-Redakteurin Madeleine Kassar sprach vor Ort mit dem Arzt Olola Oneko.