Voluntourismus: Die Machenschaften der Vermittlungsagenturen

Freiwilligeneinsätze, die Idealismus mit Abenteuer verbinden sollen, erfreuen sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Längst ist aus dem Wunsch, Gutes zu tun, ein großes Geschäft geworden – mit vielen Nebenwirkungen.

Die Konzerne und die Welternährung

Das riesige Gelände der Weltausstellung bot Platz für atemberaubende Architektur und Jahrmarktstimmung, aber keinen für die großen Fragen der Zukunft. Eine kritische Auseinandersetzung mit der EXPO 2015 in Mailand.

Die Transformation der Welt? Gedanken zur Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung in Österreich und Europa.

Steht unsere Welt am Scheideweg? Der Kampf für mehr Gerechtigkeit wurde mit den Sustainable Development Goals (SDGs) adaptiert und soll nun nachhaltig werden. Die Vereinten Nationen wollen für die Umsetzung reichere Länder verstärkt in die Pflicht nehmen.

Uni für Alle

Shai Reshef ist der Gründer der "University of the People". Sie soll allen Menschen online eine Universitätsbildung ermöglichen.

Kampf dem Beton!

Ihre Waffen sind Samenbomben und Moosgraffiti - und sie erobern sich den Raum zurück. Die Sprache ist von den Guerilla-GärtnerInnen, die mit kreativen Methoden die Stadt begrünen.

FGM – noch immer Thema

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist eine jahrtausendealte Tradition in verschiedenen Regionen und Religionen der Welt. Die Situation hat sich verbessert, doch es gibt noch immer viel zu tun.

Im Marken Dschungel fair-laufen?

Sozial verträgliche Kleidung zu kaufen wird einfacher. Bei Sportbekleidung ist das schwierig. Der Fairness Run am 6. September will das ändern.

Das österreichische Spendengütesiegel: Ein Zeichen für Qualität?

Gütesiegel stehen für Transparenz und schaffen Vertrauen. Für soziale Belange und besonders in der Zeit rund um Weihnachten, in der Spendenvolumen ansteigen, ist die Frage berechtigt, ob das Spendegütesiegel tatsächlich zu mehr Transparenz und Vertrauen führt.

Kampf für faire Textilien

Beauty und Mantis wollen das gleiche. Die Südafrikanerin Beauty als Gewerkschafterin in Textilfirmen und die britische Firma Mantis indem sie ethisch produzieren lässt.

Multis gegen Staaten

Der Vorrang der Wirtschaft vor der Politik zeigt sich nirgendwo so deutlich wie bei den Streitfällen zwischen transnationalen Unternehmen und Nationalstaaten. Zahlreiche Konzerne haben im Rahmen des Weltbank-Schiedsgerichtes und internationaler Investitionsschutzabkommen Regierungen von Ländern geklagt, die meistens der ärmeren Erdhälfte angehören.

"Indigene Völker müssen nicht „entwickelt“ werden"

Survival ist die einzige Organisation, die ausschließlich der Arbeit für die Rechte indigener und tribaler Völker weltweit gewidmet ist. Linda Poppe ist Koordinatorin von Survival International Deutschland. In Berlin wurde sie von Madeleine Kassar zum Thema indigene Völker, ihre Bedrohungen und Perspektiven interviewt.

Der Kampf gegen HIV/Aids

Die Vereinten Nationen verabschiedeten im Jahr 2001 die Millenniumsentwicklungsziele. „Keine Neuinfektionen von HIV bis 2015“ ist eines der acht Ziele (1). Die Zeit läuft und vieles muss noch getan werden, um das Ziel zu erreichen. Doch der Bericht des Gemeinsamen Programms der Vereinten Nationen zur Reduzierung von HIV/Aids (UNAIDS) für den diesjährigen Welt-Aids-Tag (1.12.) verspricht Gutes und die Zahlen weisen darauf hin, dass Schritte in die richtige Richtung getan werden.

Die wahre Geschichte der Olympischen Maskottchen Wenlock & Mandeville

Wenlock und Mandeville sind die offiziellen Maskottchen der in London stattfindenden Olympischen Spiele 2012 und der anschließenden Paralympics. Sie werden in den nächsten Wochen die Bilder zu diesen sportlichen Großereignissen prägen. Was hinter ihrer Herkunft steht, nämlich ihre Produktion in chinesischen Sweatshops, ist alles andere als sportlich oder fair.

Technologie aus dem Süden: Zahnbürste mit eingebauter Zahnpasta

Information für Weltreisende und Menschen mit nachhaltigem Lebensstil

Die EU als Ausgrenzungsprojekt: Massengrab für Flüchtlinge

In Europa ist Ausgrenzung ein Thema das vermutlich schon länger besteht als die Europäische Union selbst. Seit dem Jahr 2003 gehen in Frankreich, Österreich und Slowenien die Asylanträge stetig zurück. Der Vorschlag der französischen EU-Präsidentschaft mit dem "Pakt zur Einwanderung" die unterschiedliche Behandlung der Asylanträge in den einzelnen EU-Staaten zu vereinheitlichen und verbindliche Regeln für die Behandlung illegaler wie legaler MigrantInnen zu finden, ist ein weiterer Schritt die Asyl- und Aufenthaltgenehmigungen in der EU noch selektiver zu gestalten.

Agrotreibstoffe – Probleme eines weltweiten Booms

Die Nutzung von Agrotreibstoffen aus Nahrungsmitteln oder Futterpflanzen ist seit der Jahrtausendwende Teil der EU-Politik. Im Kontext von Energieknappheit und Klimaerwärmung soll das "grüne Gold" Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern, CO2-Einsparungen bringen und neue Absatzmöglichkeiten für die Landwirtschaft, sowohl im globalen Norden als auch im Süden, schaffen. Während in zahlreichen Ländern, vor allem in der EU, Beimischungsverpflichtungen geschaffen werden, steigt die Nachfrage nach Agrotreibstoffen stark an. Gleichzeitig werden die negativen sozialen und ökologischen Folgen in den Produktionsländern ausgeblendet.

"Die Geschlechterdividende"

Die Teile der Weltwirtschaft, in denen der Frauenanteil in Top-Positionen am höchsten ist, funktionieren am besten, so das Ergebnis des UN Women-Reports „The Gender Dividend: A Business Case for Gender Equality“.

HIV/Aids: Die Krankheit der Frauen?!

52 Prozent der weltweit mit HIV infizierten Menschen sind Frauen. Im subsaharischen Afrika liegt der Anteil der Frauen sogar bei 60 Prozent. Die höhere Betroffenheit der Frauen von HIV/Aids ist klar zu erkennen. Ursachen dafür sind die spärliche Anerkennung ihrer Rechte und (sexuelle) Gewalt.

Klimaflüchtlinge: Salziger Beigeschmack des Klimawandels

Klimawandel ist in aller Munde. Vor einigen Jahren noch verleugnet und ignoriert, zeigen sich vermehrt die Auswirkungen der Globalen Erwärmung und das in äußerst drastischer Form. Ein Beispiel aus Bangladesch liefert einen kurzen Eindruck.

Internationale Atombehörde: ElBaradei drängt auf Zusammenarbeit

Der Generaldirektor der Internationalen Atombehörde der Vereinten Nationen (IAEA), Mohamed ElBaradei, legte in Wien seine Vorstellungen von der Zukunft der IAEA dar. Diese sieht er in Sicherheit, Entwicklung und einem Mehr an Multilateralismus.

Finanzkrise: Der Süden bleibt auf der Strecke

Um die öffentliche Debatte zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise auch aus Sicht des Südens besser zu beleuchten, veranstaltete die ÖFSE im März 2009 eine Veranstaltung mit dem Titel „Doha und die Finanzkrise – Entwicklungsfinanzierung in den Zeiten der Krise“. VertreterInnen aus der Entwicklungsforschung, von Nichtregierungsorganisationen und aus der Bundesverwaltung diskutierten dabei die Auswirkungen der Krise auf die Entwicklungsländer. Eine Nachlese.

Weltbevölkerungstag 2008: Familienplanung ist ein Menschenrecht

Die freie Entscheidung von Männern und Frauen über die Anzahl ihrer Kinder und die Abstände, in denen diese geboren werden sollen, wurde 1968 als grundlegendes Menschenrecht proklamiert. 40 Jahre später haben hunderte Millionen Personen weltweit noch immer keinen Zugang zu moderner Kontrazeption.

Gemeinsam gegen die Krise

Die Talsohle ist noch nicht erreicht. Das Schlimmste steht uns noch bevor. Berichte über die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind dieser Tage medial stets präsent und zeichnen ein düsteres Bild der nahen Zukunft. Im Zentrum der Analysen stehen vorrangig Industriestaaten. Doch die Krise macht auch vor den sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländern keinen Halt.

Die Unterdrückung von Arbeitsrechten

In Managua (Nicaragua) findet in diesen Tagen ein internationales Forum namens “Die Sklaverei des 21. Jahrhundert“ statt. Das Treffen thematisiert die Ausbeutung und Unterdrückung der ArbeiterInnenklasse in Mittelamerika.

Lebensmittelteuerungen – ein stiller, globaler Tsunami

Die Preise der meisten Grundnahrungsmittel sind in den letzten Jahren weltweit zum Teil massiv angestiegen. Hinter dieser Entwicklung verstecken sich Faktoren, denen nur durch nachhaltige Strategien begegnet werden kann.

MüllsammlerInnen etablieren eine globale Plattform

Anfang März 2008 fand der erste Weltkongress der MüllsammlerInnen (First World Congress of Waste Pickers) in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá statt. Menschen aus über 40 Ländern, die berufsmäßig städtische Abfälle aussortieren und recyceln, machten ihre Position als produktive Mitglieder der globalen Wirtschaft geltend.

Maßgebliche Fortschritte in der Malariabekämpfung bei Kindern

Im subsaharischen Afrika sterben jedes Jahr mindestens 800.000 Kinder unter fünf Jahren an Malaria. Laut einem aktuellen Bericht der UNICEF konnten seit 2000 massive Verbesserungen in einigen Bereichen der Krankheitsbekämpfung erzielt werden. Erstmals verfügen viele betroffene Länder über finanzielle Mittel, um die Auswirkungen der Seuche gezielt abschwächen zu können.

Die Arbeitswelt wird zunehmend dereguliert

Wie der aktuelle Bericht der UNO zur Situation der arbeitenden Menschen in aller Welt festhält, sind wir Anfang des 21. Jahrhunderts mit einer Reihe an Herausforderungen konfrontiert, die vor allem aus sozioökomischer Unsicherheit und Ungleichheit resultieren.

Wissen, Technologie und Innovation kein Luxus für LDCs

Der diesjährige Bericht der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) über die am wenigsten entwickelten Länder der Welt (LDCs) stellt ein Plädoyer für wissensgestützte Entwicklung dar.

„Klimawandel: Reiche müssen handeln!“

New York. Dass es keine Lösung ist, die Augen vor dem Klimawandel zu verschließen, erklärte nun auch die Präsidentin der UNO-Vollversammlung, Haya Rashed Al Khalifa. Bei der ersten Vollversammlung, die ganz dem Klimawandel gewidmet war, rüttelte sie vor allem die reichen Länder wach. Die informelle Debatte fand von 31. Juli bis 2. August 2007 in New York statt.

Der Kraftbrei Muttermilch

New York. Wird ein Baby gleich nach seiner Geburt gestillt, kann das wahre Wunder bewirken: Denn mit dieser einfachen Methode kann frau einer beträchtlichen Anzahl frühkindlicher Sterbefälle in ärmeren Ländern vorbeugen, erklärte die UNICEF am 1. August 2007 anlässlich des Beginns der Welt-Stillwoche.

Drogen - Zahlen, Daten und Fakten

Vor kurzem ist der World Drug Report 2006 erschienen und auch der Standard widmete dem Thema Drogen in letzter Zeit einige Artikel. Der World Drug Report verdeutlicht gut, weshalb das Thema Drogen wichtig ist und welche Bedeutung der Kampf gegen Drogen heutzutage hat.

Ausbreitung von Wüsten: Umweltkrise mit hoher Dringlichkeit

Eine neue Analyse der Universität der Vereinten Nationen identifiziert die durch den Klimawandel getriggerte Ausbreitung der Wüsten als größte gegenwärtige Herausforderung auf dem Umweltsektor. Massenmigrationen sind zu erwarten, wenn nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Problemmanagement in einer vergreisenden Welt

Der „World Economic and Social Survey 2007“ nimmt Bezug auf Ursachen und Folgen der globalen Überalterung. Diese ist unausweichlich, ihre tatsächlichen Konsequenzen hängen jedoch von den Maßnahmen ab, die vorausschauend getroffen werden.

Transferzahlungen der MigrantInnen an ihre Herkunftsländer steigen

Die Transferzahlungen der in den Industrieländern lebenden MigrantInnen an ihre Verwandten in den Entwicklungsländern sind während der letzten 15 Jahre stark angewachsen und übersteigen bereits die offizielle Entwicklungshilfe.

The World Development Report 2006

"Equity and Development" lautet das Thema des diesjährigen Berichtes der Weltbank zur Entwicklung der Welt. Die Chancenungleichheit zwischen den Menschen unserer Erde war zuletzt auch Thema des "Report on the World Social Situation 2005" und des "UNDP Reports 2005".

Die soziale Lage der Welt

Der "Report on the World Social Situation" berichtet seit 1952 einmal pro Jahr über die soziale Lage der Welt. Für das Jahr 2005 wurde als Hauptthema "Ungleichheit" in all ihren Formen ausgewählt. Für das Thema Ungleichheit entschieden sich die Autoren aufgrund der zunehmenden Erkenntnis internationaler Organisationen, dass erfolgreiche Entwicklungspolitik sowie das Erreichen der Milleniumsziele sehr eng mit der Reduzierung von Ungleichheit verbunden sind.

Soziale Verantwortung der Unternehmen - Wunschtraum oder Realität?

Viele Unternehmen behaupten seit einiger Zeit ihre Geschäftstätigkeit "sozial verantwortlich" zu gestalten und somit zum Wohlergehen der Gesellschaft und zum Schutz der Umwelt beizutragen. Einige Firmen veröffentlichen sogar spezielle Berichte um ihren positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt zu dokumentieren.

USA/Guantanamo Bay: "Weltpolizei USA im Visier"

Kleine Linksammlung zum Menschenrechtsverständnis der USA und der tatsächlichen Human Rights Gesetzeslage.

China und Indien großen Einfluss auf Ressourcenverbrauch der Erde

Die Studie "State of the world 2006", die jährlich vom Worldwatch Institute durchführt wird, kommt zu dem Ergebnis, dass zukünftige Entscheidungen bezüglich Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien, die in Indien und China getroffen werden, für die gesamte Welt einen bedeutenden Einfluss nehmen.

Armut im Schlaraffenland

Unter dem richtigen Blickwinkel betrachtet gleicht unser Planet Erde einem Schlaraffenland. Innerhalb von Stunden können wir auf die andere Seite der Erde fliegen - zu wunderschönen Stränden oder tausende Meter hohen Bergen. Unser Planet bietet uns leicht genug zu essen und zu trinken. Seit Beginn der 70er Jahre hat sich die Lebensmittelproduktion verdreifacht und der Getreidepreis ist um 76% gefallen.

Weltweit 12,3 Millionen ZwangsarbeiterInnen

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt in ihrer neuesten Studie, dass 12,3 Millionen Menschen als ZwangsarbeiterInnen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen. Besonders Kinder und Frauen sind davon betroffen.