OneWorldBooks - unsere aktuelle Buchempfehlung

Andreas Böhm: Teuflische Schatten. Zwei Frauen gegen die Mara Salvatrucha

Horlemann Verlag, 2011, geb., 297 Seiten

Die 2011 erschienene biografische Erzählung „Teuflische Schatten. Zwei Frauen gegen die Mara Salvatrucha“ des Schweizer Journalisten Andreas Böhm handelt von der Lebensrealität zweier Frauen in einem von Armut, Repression, Krieg und Straflosigkeit gebeutelten Land: Guatemala ...

Kiran Nagarkar: Die Statisten

Roman. Aus dem Englischen von Giovanni und Ditte Bandini. A1 Verlag, München 2012, 633 Seiten, € 28,80

Bombay Ende der 60er: Musik, Hindi-Filme & natürlich Liebe dominieren die Fantasie der Heranwachsenden. Allerdings meldet sich auch die nüchterne Realität kräftig zu Wort.

James Palmer: Der blutige weiße Baron

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main, 379 S., geb.

Es ist wenig bekannt, dass der letzte mongolische Khan ein geborener Grazer war. Allerdings erinnert man sich in der Mongolei auch heute noch seiner unbeschreiblichen Grausamkeit, die er als überzeugter Antisemit, Antikommunist und Anhänger des kriegerischen Buddhismus vertrat und lebte.

Stephen Corry: Tribal peoples for tomorrow’s world

Freeman Press Verlag, Alcester 2011, 303 Seiten, ISBN 9781447424130

Eine Rezension von Sandra Schildhauer

Von Träumen verfolgt, von der Fantasie getrieben

Manchmal kommt einem die Vergangenheit wie ein Traum vor. Erinnerungen verwischen, gehen über in Vorstellungen, wie es gewesen sein könnte und wie es war doch nie war. Das Thema der Erinnerung und Aufarbeitung der Vergangenheit steht im Vordergrund des Romans „Hinter dem Paradies“ von Mansura Eseddin.

Skizzen einer Gesellschaftsutopie

Der Mitbegründer von Attac-Österreich, Christian Felber, hat sich mit der „Gemeinwohl-Ökonomie“ das ganz und gar unbescheidenes Ziel gesteckt, „dem notorischen Diskussions-Dilemma ‚Wer gegen den Kapitalismus ist, ist für den Kommunismus’ zu entrinnen und eine konkrete Systemalternative vorzulegen“. Auf knapp über 150 Seiten skizziert er – wie es im Untertitel heißt – „Das Wirtschaftsmodell der Zukunft“.

Ein inneres Protokoll eines Ab- und Aufbruchs

Der autobiografische Roman "Honigmann" von Elisabeth Karamat als Reflexion über das Sein und seine unterschiedlichen Prägungen in den Kulturen.

Zu-Flucht

In ihrem neuen Buch widmet sich die Journalistin Susanne Scholl der Situation von Asylwerbenden in Österreich. Geschichten von Flüchtlingen ergänzt sie mit ihrer eigenen Erfahrung in Bezug auf den Umgang mit dem Asylrecht in Österreich.

Nizami: Leila und Madschnun (Hörbuch)

Stimme: Anne Bennent/Musik: Otto Lechner & Ensemble; 2 CDs; Mandelbaum Verlag und Extraplatte + 1 Extra-*chen.

Nonnen einmal anders

Wer an ein Klosterleben denkt, hat häufig eine antiquierte Vorstellung, die ein freudloses, schweres Leben beinhaltet, das mit zahlreichen Opfern verbunden ist. Mit dem Buch „Lachen und Beten. Nonnen im Himalaya“ muss man sich jedoch von diesem Klischee Schritt für Schritt verabschieden.

Integration: Ein Begriff mit verschiedenen Bedeutungen

Integration ist zur Zeit in aller Munde, doch wer weiß wirklich, was das ist, welche Rahmenbedingungen gebraucht werden und wie der Arbeitsmarkt damit umgeht? In diesem Band setzen sich 15 AutorInnen wissenschaftlich mit dem Themenbereich auseinander.

Tears to Energy

Theater in Afghanistan – wie kann, wie soll das funktionieren in diesem Land? In einem Land, das sich, je nach Betrachtungsweise, seit 10 Jahren, seit 30 Jahren oder seit über hundert Jahren, seit dem ersten britisch-afghanischen Krieg 1839, mehr oder minder dauerhaft im Krieg befindet, in einem Krieg, der auch als Krieg gegen die Vorstellungen und Kolonialansprüche der westlichen Welt beschrieben werden könnte.

Protest und seine Ausdrucksformen

Was eigentlich ist Guerilla Gardening, wie klingt eine Cacerolada oder wer macht Radical Cheerleading? Wie wird man zu einem rebellischen Clown und was bedeutet „Torten“? Antworten auf diese Fragen findet man in diesem Protest-Handbuch.

Selbstbedienungsladen Landwirtschaft

Der Vorarlberger Fruchtsafthersteller Rauch ist mit Abstand der größte Empfänger von Agrarsubventionen in Österreich. 9,5 Millionen Euro hat das Unternehmen 2008 dafür bekommen, dass es Zucker aus der EU verwendet, um damit u.a. den Energie-Drink Red Bull abzufüllen. Gleich sechs der zehn reichsten Österreicher (unter ihnen Red-Bull-Eigentümer Dietrich Matschitz, Julius Meinl V., VW-Miteigentümer Hans Michael Piech) bekommen für ihre Ländereien fünf- bis sechsstellige Eurobeträge überwiesen. Kurioserweise lautet die offizielle Begründung auch bei diesen Multimillionären „Gewährleistung eines stabilen Einkommens“.

"Widerstand im Netz"

Der an der Universität Klagenfurt lehrende Sozial- und Medienwissenschaftler Rainer Winter beschäftigt sich mit der Demokratisierung im Internet. Er untersucht, wie transnationale zivilgesellschaftliche Netzwerke entstehen. Eines dieser thematisierten Netzwerke ist die OneWorld.

"Neues Afrikanisches Kino": Ein Glücksfall

Die (west)afrikanische Filmproduktion ist die jüngste in der Filmgeschichte. Wichtige Impulsen kamen etwa vom senegalesischen Regisseur Ousmane Sèmbene oder durch das Konzept der Négritude u.a. von Léopold Sédar Senghor. Mittlerweile stellt das panafrikanische Festival FESPACO in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, einen wichtigen Fixpunkt in der Filmbranche dar.