Bangladesch: Nothilfeeinsatz für Flüchtlinge aus Myanmar

Fast 400.000 Menschen sind seit Beginn der Kämpfe Ende August von Myanmar nach Bangladesch geflohen. Die Mitarbeiter von World Vision besuchten die Flüchtlingslager in Balukhali und Kutupalong.

© World Vision

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Am dringendsten wird Folgendes benötigt: Unterkünfte, Nahrungsmittel, sauberes Wasser, Hygienemaßnahmen, Primärversorgung von Verletzten und Kinderschutzzonen für 200.000 Kinder. Das zeigte eine Vorab-Begutachtung eines UN-geführten Konsortiums.
 
"Es gibt weltweit immer wieder Katastrophen, die Menschen in ähnliche Notsituationen bringen. Wir müssen nun herausfinden, woran es genau fehlt und wie wir die Bedürfnisse so gut und schnell wie möglich decken können”, sagt Fred Witteveen, Landesdirektor von World Vision Bangladesch.
 
Derzeit sammelt ein Team von World Vision Informationen und führt Gespräche mit Betroffenen, Einsatzkräften sowie RegierungsmitarbeiterInnen. Nach der Datenerhebung vor Ort muss eine Bewilligung der Regierung eingeholt werden, um mit dem Nothilfeeinsatz zu starten.  “World Vision ist bereit zu helfen, sobald uns Zugang gegeben wird”, sagt Witteveen. “Kinder sind in solchen Flüchtlingskrisen die Verletzlichsten. Wenn wir die Menschen so schnell wie möglich erreichen können, dann haben sie eine gute Chance darauf, sich wieder zu erholen.”
 
Quelle: Aussendung World Vision, 18. September 2017

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