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WIDE, Frauensolidarität, VIDC und AK Wien laden herzlich ein
zur Veranstaltung

migrant women at work
Arbeitsmigration von Frauen zwischen Zwang und Selbstbestimmung

Follow up zur internationalen WIDE-Jahreskonferenz 2010 in Bukarest
„Frauen und Migration“

am 27.1.2011, 18.00 bis 20:30 Uhr
im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien, Alois Wagner Saal

>> Dokumentation der Veranstaltung (pdf)

ABLAUF

Begrüßung: Ingrid Moritz (AK Wien), Magda Seewald (VIDC)
Moderation: Gundi Dick (WIDE)

Migration von Frauen im Kontext von Globalisierung
Referentin: Andrea Spehar

Widersprüchliche Klassenmobilität in transnationalen Betreuungszyklen
Referentin: Bettina Haidinger

Sexarbeit und Migration: eine europäische Perspektive
Referentin: Faika Anna El-Nagashi

Diskussion

Umtrunk

Die Veranstaltung findet in englischer und deutscher Sprache mit Dolmetsch statt.

Hintergrund
Die derzeit stattfindende wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Globalisierung beschleunigt vermehrte Migrationsbewegungen überall auf der Welt. Die Migration in die OECD-Länder (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) erfährt besonders große Beachtung, dabei ist die Süd-Süd-Migration gleichermaßen bedeutsam, da ein großer Teil der aus dem Globalen Süden stammenden MigrantInnen in anderen Entwicklungsländern lebt.
Weltweit gibt es schätzungsweise mehr als 210 Millionen MigrantInnen, ungefähr die Hälfte von ihnen (um die 105 Mio.) sind Frauen. Auch wenn es für Migration verschiedene Anlässe und Ursachen gibt, ist die durch enorme wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten in der Welt verursachte Arbeitsmigration ein Schlüsselthema. Frauen – und Migrantinnen ganz besonders – sind von wirtschaftlichen Umstrukturierungsprozessen in vielerlei Hinsicht betroffen.
Welche Auswirkungen haben die globalen wirtschaftlichen Entwicklungen tatsächlich auf Migrantinnen und deren Arbeitskontexte?

Zu den Referentinnen:

Andrea Spehar
ist Mitautorin des Studie Women´s labour migration in the context of globalisation, Lehrende an der Universität Göteborg. Forschungsschwerpunkte: politische, soziale und gleichstellungspolitische Entwicklungen in Zentral- und Osteuropa. Arbeitet zurzeit an der Entwicklung von Strategien zur gesetzlichen Regulierung von Migrantinnen in der Hausarbeit in Schweden.

Bettina Haidinger
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei FORBA (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt) mit Schwerpunktsetzungen auf Migration und Geschlechterverhältnisse, Sozialpolitik und feministischer Ökonomie. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit transnationalen Haushaltsarrangements in Österreich arbeitender ukrainischer MigrantInnen.

Faika Anna El-Nagashi
ist Politologin, langjährige Mitarbeiterin bei LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, regionale Koordinatorin des europäischen TAMPEP-Netzwerks für Osteuropa (European Network for HIV/STI Prevention and Health Promotion among Migrant Sex Workers), Ko-Autorin des Berichts “Sex Work, Migration, Health. A report on the intersections of legislations and policies regarding sex work, migration and health in Europe” (2009).

Um Anmeldung wird gebeten:
WIDE – Netzwerk, (01) 3174031, office@wide-netzwerk.at

Veranstalterinnen:
WIDE-Netzwerk Women in Development Europe
vidc - Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit
Frauensolidarität
AK Wien - Abteilung Frau- Familie

 

 

>> Einladung als pdf-Dokument

>> Dokumentation der Veranstaltung (pdf)

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